Nicky Hayden fuhr wieder einmal ein Rennen weit hinter der Spitze

MotoGP 2013

— 01.09.2013

Hayden: Mit altem Motor auf verlorenem Posten

Nach seinem Unfall im Warmup muss Nicky Hayden auf einen gebrauchten Motor zurückgreifen, mit dem in Silverstone nicht mehr als Rang acht drin ist

Das Rennen der MotoGP beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone war für Ducati-Pilot Nicky Hayden schon vor dem Start halbwegs gelaufen. Nach einem Sturz im Warmup musste der US-Amerikaner mit dem Ersatzmotorrad ins Rennen starten. Damit war für den 32-Jährigen nicht mehr als der achte Platz möglich. "Das Warmup lief wirklich gut. Dann hatte ich allerdings einen an sich harmlosen Sturz, bei dem das Motorrad allerdings stark beschädigt wurde. Daher musste ich das Motorrad wechseln", berichtet Hayden.

"Die andere Maschine hatte zwar das gleiche Chassis, aber eine ältere Ausbaustufe des Motors. Der Motor war einfach viele Kilometer gelaufen. Es war nicht ideal mit einem Motorrad ins Rennen zu starten, auf dem ich noch nicht viel gefahren war", so Hayden. Für den Ducati-Piloten ergab sich nach dem Start das mittlerweile gewohnte Bild. "Ich hatte Zweifel, dass wir an der zweiten Gruppe dranbleiben können, und sie waren in der Tat viel schneller als wir."

Doch immerhin musste sich Hayden in Silverstone nicht nur mit Teamkollege Andrea Doviziso auseinandersetzen, sondern verwickelte auch Tech-3-Yamaha-Pilot Bradley Smith in einen Kampf, aus dem Hayden als Sieger hervorging: "Ich wollte endlich mal mit jemand anderem als meinem Teamkollegen kämpfen. Das gelang mir, aber trotzdem bin ich nicht wirklich glücklich. Achter Platz ist weit von den Führenden weg. Die Jungs an der Spitze machen es uns noch schwerer. Sie sind so schnell und fahren fast allen davon."

Der Gedanke an das nächste Rennen in Misano, welches in 14 Tagen auf dem Programm steht, sorgt bei Hayden für gemischte Gefühle: "Misano ist kein Rennen, auf das ich mich besonders freue. Ich hatte dort nie großen Erfolg." Auch die Tests auf der Strecke sieht der Weltmeister von 2006 nicht als großen Vorteil an: "Wir haben dort getestet, aber das ist schon einige Zeit her. Es wird kein deutlicher Vorteil sein so wie bei Yamaha in Brünn. Es ist aber schön, dort vor dem Rennen einige Runden gefahren zu sein. Hoffentlich sind wir etwas näher an der Spitze."

Lediglich auf die Stimmung im motorradbegeisterten Italien freut sich der Ducati-Pilot: "Es ist ein tolles Rennen. Es kommen viele Zuschauer, die für eine tolle Atmosphäre sorgen. Meine Mutter kommt immer dorthin, weil sie dann nach dem Rennen an den Strand gehen kann." Dem Kurs kann Hayden seit dem Umbau vor einigen Jahren jedoch nicht mehr viel abgewinnen: "Die Strecke ist etwas seltsam. Seit sie die Fahrtrichtung geändert haben, sind einige Kurven am Ausgang sehr eng."

Fotoquelle: Ducati

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.