Nicky Hayden und Andrea Dovizioso können nicht um Podestplätze kämpfen

MotoGP 2013

— 09.09.2013

Poncharal: "Ducati nicht so weit weg"

Tech-3-Teamchef Herve Poncharal traut Ducati in der kommenden Saison mit Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso einiges zu, obwohl das Team 2013 hinterherfährt

Nach zwei enttäuschenden Jahren mit Valentino Rossi wollte Ducati in der laufenden Saison eine Art Neuanfang wagen. Ex-Tech-3-Pilot Andrea Dovizioso ersetzte seinen Landsmann im Werksteam der Italiener. Die guten Ergebnisse aus der Saison 2012 machten Ducati Mut, mit Dovizioso genau den richtigen Fahrer gefunden zu haben. Doch bisher konnte "Dovi" nicht viel ausrichten. Außer einigen guten Qualifying-Ergebnissen gab es wenig Grund zur Freude.

Dovizioso sammelte bisher 96 WM-Punkte, liegt auf dem achten Platz in der Fahrerwertung und konnte sich einen vierten Platz beim verregneten Frankreich-Grand-Prix als bestes Ergebnis in sein Berichtsbuch eintragen. Trotz der schwachen Bilanz, die der mangelnden Performance der Ducati Desmosedici zuzuschreiben ist, entschied sich Cal Crutchlow dazu, bei Ducati einen Zweijahres-Vertrag zu unterschreiben und wieder Teamkollege von Dovizioso zu werden.

"Es ist witzig, dass die Ducati-Fahrerpaarung in der kommenden Saison der Tech-3-Fahrerpaarung von 2012 entspricht", bemerkt Tech-3-Teamchef Herve Poncharal, der in der vergangenen Saison viele spannende Duelle der beiden Ausnahmekönner am Kommandostand ertragen musste. "Beide waren auf der Strecke meist ähnlich schnell, doch sie sind zwei komplett verschiedene Persönlichkeiten", betont der Franzose.

"Cal hatte Feuer in seinen Augen", erklärt Poncharal. "Sie haben sich gegenseitig angetrieben. Sie werden sicher verbissen gegeneinander kämpfen, da bin ich mir sicher. In der Saison 2012 war Cal der unerfahrenere Pilot. Andrea hatte viel mehr Erfahrung, einen Grand-Prix-Sieg und war einige Jahre im Honda-Werksteam. Cal war damals wie ein Rookie. Nun hat er aber mehr Erfahrung."

"Es wird sicher interessant bei den Wintertests und den ersten Rennen. Alle sind gespannt, wer der beste Ducati-Fahrer sein wird", so Poncharal, der die beiden Ducati-Piloten noch nicht abschreibt: "Alle sagen, dass es bei Ducati katastrophal läuft. Doch das sehe ich anders. Klar, sie liegen zurück. Aber es sind nicht fünf Sekunden, die ihnen fehlen. Wenn man sich ansieht, wo Nicky (Hayden; Anm. d. Red.) und Andrea ins Ziel kommen, dann erkennt man, dass sie nicht so weit weg sind."

Fotoquelle: Ducati

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