Nicky Hayden wird letztmalig als Ducati-Werkspilot in Italien fahren

MotoGP 2013

— 11.09.2013

Kann Ducati in Misano den Vorjahreserfolg wiederholen?

Andrea Dovizioso freut sich auf die heimischen Fans in Misano - Nicky Hayden möchte bei seinem letzten Heimrennen für Ducati glänzen

Valentino Rossi war beim Grand Prix in Misano vor einem Jahr die große Überraschung. Durch die besonderen Umstände in den Trainings, die zum großen Teil im Nassen stattfanden, profitierte der damalige Ducati-Pilot durch die Erfahrungen vom vorausgegangenen Test und sicherte sich im trockenen Rennen überraschend den zweiten Platz. In diesem Jahr testete Ducati erneut. Gelingt in Misano dadurch der erste Podestplatz der Saison?

"Wir haben hier vor einem Monat getestet und sollten damit eine gute Basis geschaffen haben", bemerkt Andrea Dovizioso, der im vergangenen Jahr das Podium mit seiner Tech-3-Yamaha um drei Tausendstelsekunden verpasste. Für den diesjährigen Grand Prix rechnet sich der Italiener mehr aus als bei den vergangenen Rennen: "Ich denke, dass wir ein gutes Rennen zeigen können."

Die Charakteristik kommt der Desmosedici durch die vielen Bodenwellen und die nicht besonders lange Gerade nur bedingt entgegen. "Misano ist ein recht langsamer Kurs für eine MotoGP-Maschine, doch ich mag den Kurs, weil er für mich etwas Besonderes ist. Ich fuhr hier nach dem Aufstieg von den Minibikes mein erstes Rennen. Damals wurde noch anders herum gefahren. Doch Misano bleibt für mich immer Misano", so "Dovi".

Teamkollege Nicky Hayden konnte im vergangenen Jahr den Testvorteil nicht so gut ausnutzen wie Ex-Teamkollege Rossi. Der US-Amerikaner wurde damals noch von der Verletzung behindert, die er sich im Qualifying zum Grand Prix in Indy zuzog. Es war das Comeback-Rennen, nachdem Hayden auf Brünn verzichten musste. In diesem Jahr ist Hayden fit. Doch durch den drohenden Abschied von Ducati ist der Weltmeister von 2006 etwas wehmütig.

"Misano wird in diesem Jahr bittersüß für mich sein. Es ist mein letzter Grand Prix für das Ducati-Team in Italien", bestätigt Hayden. "Ich kann nicht behaupten, dass ich den Kurs besonders mag. Ich hatte hier keine allzu guten Ergebnisse, doch die Atmosphäre ist fantastisch. Es ist ein ziemlich schwieriger Kurs, weil er recht wellig ist und nicht besonders viel Haftung hat. Wir hatten einen Test vor einigen Monaten. Vielleicht können wir das Wochenende mit weniger Rückstand beginnen."

"Misano ist unser zweites Heimrennen und sehr wichtig für uns", unterstreicht Teammanager Vittoriano Guareschi. "Es ist eine unserer drei Teststrecken. Wir haben hier bereits einige Tests gemacht. Unsere Fahrer kennen den Kurs also ziemlich gut. Wir konnten beim Setup ein paar Dinge testen und hoffen, dass diese Arbeit uns Vorteile verschaffen wird, so wie es im Vorjahr der Fall war, als wir unser bestes Ergebnis im Trockenen erzielten. Wir wissen, dass unser Motorrad dort anständig läuft und unsere Fahrer extra motiviert sind, weil es unser Heimrennen ist. Das trifft besonders auf Andrea zu, der nicht weit entfernt Zuhause ist."

Fotoquelle: Ducati

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