Aleix Espargaro musste zuletzt um seinen Status als bester CRT-Pilot kämpfen

MotoGP 2013

— 11.09.2013

Aspar will in Misano Souveränität zurückfinden

Die Probleme, die Aleix Espargaro bei den vergangenen Rennen hatte, sollen in Misano der Vergangenheit angehören - Findet Randy de Puniet wieder in die Spur?

Forward-Pilot Colin Edwards konnte seit dem Ende der Sommerpause vor allem im Qualifying immer wieder an der Vormachtstellung von Aleix Espargaro in der CRT-Wertung rütteln. Würde die FTR-Kawasaki nicht so grob mit den Reifen umgehen, hätte der "Texas Tornado" den bis zur Sommerpause dominanten Espargaro sicher auch in den Rennen hinter sich lassen können. Das schmeckt dem ambitionierten Aspar-Piloten überhaupt nicht. Nun soll ab Misano wieder der gewohnte Vorsprung in den Zeitenlisten sichtbar werden.

"Wir haben eine intensive Rennperiode gehabt und es war ehrlich gesagt schön, ein paar Tage Zuhause zu verbringen, um abzuspannen. Ich habe mich genau genommen nicht erholt, weil ich in Barcelona ein 24-Stunden-Auto-Rennen bestritten habe", berichtet Espargaro. "Doch mental gesehen konnte ich meine Batterien wiederaufladen, damit ich für Misano bereit bin."

"Ich freue mich auf das Rennwochenende, weil wir zuletzt auf Strecken waren, auf denen der Rückstand auf die Prototypen etwas größer wurde, wie in Silverstone oder Brünn. Ich bin mir sicher, dass es in Misano enger wird. Es ist ein schöner Kurs. Ich habe gute Erinnerungen an die vergangenen Jahre", so der Spanier, der in der Fahrerwertung nach wie vor mit Abstand bester CRT-Pilot ist.

Weniger rund lief es in der bisherigen Saison für Teamkollege Randy De Puniet. Der MotoGP-Routinier tat sich schwer, Espargaro zu folgen. Zudem wurde der Franzose immer wieder von technischen Defekten heimgesucht. In der WM-Wertung ist de Puniet momentan nur fünftbester CRT-Pilot. Wie es in der kommenden Saison weitergeht, ist noch nicht bekannt. Bei Aspar muss de Puniet um seinen Platz bangen.

Doch nun steht erst einmal Misano an. De Puniet hofft auf eine Wende: "Ich mag Misano sehr. Es ist kein langer Kurs, doch er ist ziemlich technisch. Wir hatten im vergangenen Jahr ein interessantes Wochenende, als ich als bester CRT-Pilot ins Ziel kam. Hoffentlich können wir an diesem Wochenende das gleiche Gefühl für das Motorrad entwickeln und ein gutes Ergebnis erzielen."

"In Silverstone konnten wir einige Lösungen für Probleme finden, die wir bei den vergangenen Rennen hatten. Die drei vergangenen Rennen verliefen nicht nach Plan", bedauert der Franzose. "Wir versuchen, mit der gleichen Intensität zu arbeiten und früher oder später wird unsere harte Arbeit belohnt. Es stehen noch sechs Rennen aus. Ich möchte in jedem Rennen mein Bestes geben, um die Saison ordentlich zu beenden."

Fotoquelle: Aspar

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