Marc Marquez war auch in Misano am ersten Trainingstag der Schnellste

MotoGP 2013

— 13.09.2013

Marquez: Bin immer noch der gleiche Marc

Marc Marquez will trotz der komfortablen WM-Führung nicht defensiver fahren und unterstreicht diese Einstellung mit der Bestzeit am Freitag in Mugello

Neue Strecke - alles beim Alten: Auch in Misano zeigte MotoGP-Rookie Marc Marquez der Konkurrenz am Freitag den Auspuff seiner Honda und fuhr im ersten und zweiten Freien Training zum Großen Preis von San Marino zur Bestzeit. Am Nachmittag rückte ihm allerdings sein Teamkollege Dani Pedrosa auf die Pelle, doch Marquez konnte die Spitze um 33 Tausendstelsekunden verteidigen. Die linke Schulter, in der sich Marquez in Silverstone das Schlüsselbein ausgerenkt hatte, bereitete dem Spanier heute beim Fahrern keine Schwierigkeiten mehr.

"Die Schulter ist auf dem Motorrad kein Problem. Ich habe gestern zwar gesagt, dass ich noch nicht wieder bei 100 Prozent bin, aber die Schulter wird an diesem Wochenende keine Ausrede sein", sagt Marquez. Trotz der Bestzeit war der Spanier mit dem Zusammenspiel von Rennstrecke und seiner RC213V noch nicht ganz zufrieden. "Der Grip ist nicht perfekt, es ist aber vor allen Dingen sehr wellig. Ich spüre sehr viele Bodenwellen. Das ist recht schwierig, da müssen wir die Abstimmung noch anpassen."

Dies wurde im zweiten Freien Training offensichtlich, als Marquez einen Rutscher des Vorderrads wie durch ein Wunder abfing. "Ich habe zum ersten Mal den harten Vorderreifen ausprobiert. Ich musste, dass sich das Motorrad in dieser Kurve immer etwas bewegt, und mit dem harten Reifen war ich etwas zu aggressiv", schildert der Spanier die Situation. "Ich weiß selbst nicht, wie ich das gerettet habe. Ich muss sanfter fahren und solche Situationen vermeiden."

Im weiteren Verlauf des Trainings wurde Marquez eine Rundenzeit gestrichen, nachdem in Kurve neun über den Randstein hinaus gefahren war. Der 20-Jährige muss zugeben, dass ihm dieses Eck noch Probleme bereitet. "Diese Kurve ist im Vergleich zur Moto2 der größte Unterschied, in der MotoGP kommt man mit sehr viel Geschwindigkeit an. Ich bin dort noch nicht in jeder Runde konstant. Dort muss ich mich steigern, sonst komme ich immer wieder aufs Grüne und meine Rundenzeit wird gestrichen."

Wie die Zwischenfälle und die Rundenzeiten zeigen, ist Marquez trotz eines Punktevorsprungs von 30 Zählern in der WM nicht gewillt, einen Gang herunterzuschalten und seine Fahrweise auf die Meisterschaft auszurichten. "Ich muss die Rennen beenden, aber in der MotoGP muss man schnell fahren, um mit den Jungs an der Spitze mitzuhalten. Daher werde ich gleichen Fahrstil und die gleiche Einstellung beibehalten", so der Honda-Pilot.

"Ich habe zwar einige Punkte Vorsprung, aber es wird sicherlich bei einigen Rennen noch regnen oder schwierige Bedingungen geben. Ich greife weiter an, und heute sah man, dass ich immer noch der gleiche Marc bin", so Marquez. "Am Sonntag muss ich dann sehen, ob ich um den Sieg oder das Podium kämpfen kann oder Punkte für die Meisterschaft mitnehmen muss."

Fotoquelle: Repsol

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