Cal Crutchlow reist dank des Misano-Tests optimistisch nach Alcaniz

MotoGP 2013

— 18.09.2013

Crutchlow und Smith mit Fortschritten beim Misano-Test

Cal Crutchlow findet ein besseres Gefühl in den Bremszonen - Bradley Smith sieht in veränderter Sitzposition einen Schritt zurück nach vorn

Im Lager von Tech-3-Yamaha zieht man nach dem MotoGP-Testtag in Misano zufrieden Bilanz. Während Cal Crutchlow als Vierter mit einem Rückstand von einer halben Sekunde auf die Testbestzeit von Marc Marquez (Honda) erneut den Kontakt zur Spitze hielt, reihte sich Teamkollege Bradley Smith mit einem Rückstand von mehr als einer Sekunde zwar nur auf Platz elf der Zeitenliste ein. Doch auch der MotoGP-Rookie reist zufrieden aus Misano ab.

"Wir haben etwas Neues im Bereich des hinteren Stoßdämpfers probiert. Das hat gut funktioniert", berichtet Teamleader Crutchlow nach seinen 65 Testrunden und spricht in diesem Zusammenhang von Fortschritten in den Anbremszonen: "Wir haben weniger am Anfang der Bremsphase, aber ganz eindeutig in der letzten Phase des Bremsvorgangs Fortschritte erzielt. Unterm Strich war ich in der Lage, das Bike schneller zu verzögern als am gesamten Wochenende. Das sollte mir bei den kommenden Rennen helfen."

Zudem befasste sich der aktuelle WM-Fünfte mit dem neuen harten Hinterreifen von Bridgestone: "Ich weiß nicht, ob er bei allen Fahrern gut ankam. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass er mir gefällt. Die Lebensdauer ist ähnlich wie bei der bisherigen Variante, doch der neue fühlt sich so an, als hätte er etwas mehr Grip."

"Er hat nicht mehr Grip als ein weicher Reifen, aber mehr Grip als ein harter Reifen normalerweise aufweist. Dadurch verhält sich das Motorrad stabiler. Hoffentlich können wir ihn bald im Rennen einsetzen", spricht Crutchlow die neueste Variante des japanischen Hard-Reifens an.

"Je länger ich damit fuhr, desto besser wurden die Rundenzeiten. Ich fuhr 28 Runden, wobei meine schnellste ganz am Schluss kam", stellt der Tech-3-Pilot die Vorzüge des neuen Reifens in Bezug auf die Rundenzeiten heraus und spricht im Hinblick auf die Arbeit von Bridgestone von einem "Schritt in die richtige Richtung".

Teamkollege Smith verbrachte seine 69 Testrunden hauptsächlich damit, die Performance-Probleme der zurückliegenden Wochen zu beheben. "Wir haben eine gute Richtung gefunden", meint der MotoGP-Rookie, nachdem Veränderungen an der Schwinge zunächst keine Besserung brachten. "Dann haben wir die Sitzposition verändert und das kam mir definitiv entgegen - auf frischen Reifen nicht so sehr, auf abgefahrenen Reifen aber auf jeden Fall. Auch mit vollen Tanks verzeichneten wir eine Verbesserung, weil mehr Gewicht auf das Heck verlagert wurde", spricht Smith seine neue Sitzposition auf der M1 an.

Genau wie Crutchlow widmete sich der Rookie zudem den neuen Hinterreifen von Bridgestone. Wie beurteilt Smith die Neuentwicklung? "Es soll ja der neue Harte sein. Er braucht etwas länger, bis er auf Temperatur kommt, aber das ist für einen harten Reifen normal. Er ist auf jeden Fall fahrbarer. Speziell auf der rechten Flanke funktioniert er richtig gut. Die linke Flanke macht auf dieser Strecke immer ein paar Probleme."

Fotoquelle: Tech 3

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