Honda sieht den Production-Racer im Rennen in Schlagdistanz der Prototypen

MotoGP 2013

— 20.09.2013

Honda: Production-Racer gut für die Top 6

Honda ist von der Leistung des neuen Production-Racers überzeugt: Kann das Kundenmotorrad auf einigen Strecken die Prototypen aufmischen?

Mit dem neuen Honda-Production-Racer RCV1000R, der ab der Saison 2014 in der MotoGP zum Einsatz kommen wird, lassen sich Spitzenergebnisse erzielen. Davon ist zumindest HRC-Boss Shuhei Nakamoto überzeugt. Der Japaner geht davon aus, dass die neuen Kundenmotorräder bei passenden Bedingungen in die Phalanx der Prototypen einbrechen können.

"Ich habe keinen Zweifel daran, dass es Spitzenfahrer auf einigen Strecken mit dem Production-Motorrad in die Top 6 fahren kann", wird Nakamoto von 'MCN' zitiert. "Wenn Casey eines fahren würde, könnte er in Phillip Island sogar gewinnen", lacht Nakamoto. Der mittlerweile zurückgetretene, zweimalige MotoGP-Weltmeister Casey Stoner gewann sein Heimrennen in den vergangenen sechs Jahren in Folge.

Mit dem neuen Motorrad bietet Honda im kommenden Jahr eine Alternative zu den bisher verwendeten CRT-Maschinen. Bislang wurde jedoch erst ein Motorrad verkauft, das bei Gresini für Scott Redding zum Einsatz kommen soll. Im Gegensatz zu den Werksmotorrädern verfügt der Porduction-Racer aus Gründen der Kosteneinsparung unter anderem nicht über eine pneumatische Ventilsteuerung oder ein Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung.

Damit besteht ein klarer Leistungsnachteil gegenüber den Prototypen, der jedoch durch den Einsatz weicherer Reifen und im Rennen durch ein größeres Tankvolumen von 24 statt 20 Litern ausgeglichen wird. Das könnte ein Pluspunkt des neuen Motorrads sein. "Während des Rennens können wir die volle Leistung wegen der 20 Liter nicht ausschöpfen", sagt Nakamoto mit Blick auf das Werksmotorrad.

Nachdem Honda laut eigener Aussage die Probleme mit der Zuverlässigkeit des Production-Racers mittlerweile in den Griff bekommen hat, ist das Projekt sportlich auf einem guten Weg. Lediglich über die wirtschaftliche Situation ist Nakamoto "nicht glücklich": "Es kostet viel mehr, als wir dachten", muss der Japaner zugeben. "Aber Honda hat sich diesem Projekt verschrieben. Wir werden die Entwicklungskosten nicht auf unserer Kunden umlegen - Honda wird dafür zahlen."

Fotoquelle: Honda

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