Dovizioso macht am Sonntag die 200, Hayden die 180 Rennen voll

MotoGP 2013

— 24.09.2013

Ducati rechnet auch in Alcaniz mit schwieriger Aufgabe

Andrea Dovizioso und Nicky Hayden vor dem Aragon-Rennen zurückhaltend - Der Italiener feiert am Sonntag ein Jubiläum, von dem er nichts wusste

Bevor die MotoGP-Teams zu den drei Übersee-Rennen in Malaysia, Australien und Japan aufbrechen, steht ihnen an diesem Wochenende das dritte von vier Rennen in Spanien ins Haus. Im Motorland Aragon in Alcaniz sind die Favoriten erneut in den Lagern von Honda und Yamaha zu suchen. Im Gegensatz dazu rechnet man im Ducati-Werksteam mit einem weiteren schwierigen Wochenende.

"Ich weiß nicht, ob uns Aragon besser liegen wird als Misano", gibt sich Andrea Dovizioso betont zurückhaltend. Der Italiener - 125er-Weltmeister des Jahres 2004 - bestreitet am Sonntag seinen 200. Grand Prix in der Motorrad-Weltmeisterschaft.

Im Motorland Aragon brachte es "Dovi" bei den drei bisherigen Auftritten seit 2010 auf zwei Ausfälle und einen dritten Platz. Mit der Ducati verfügt er auf dem gegen den Uhrzeigersinn befahrenen Kurs noch nicht über Erfahrungswerte und kommt daher zum Schluss: "Im Grunde ist für mich in diesem Jahr jede Strecke neu. Die Ducati funktioniert auf jeder Strecke anders."

Doppeltes Ducati-Podium beim Aragon-Debüt 2010

"Ich weiß nicht, was wir erwarten können, aber normalerweise ist Aragon immer ein recht gutes Rennen für Ducati", spricht Dovizioso die Plätze eins und drei von Casey Stoner und Nicky Hayden aus der Saison 2010 an. Angesprochen auf sein persönliches Jubiläum an diesem Wochenende hält der Italiener fest: "Mir war gar nicht klar, dass es schon mein 200. Grand Prix ist. Ich freue mich über diesen Meilenstein, doch gleichzeitig zeigt er, dass ich langsam alt werde."

Teamkollege Hayden bestreitet am Sonntag seinen 180. Grand Prix. Anders als Dovizioso, der sich über die Nachwuchsklassen nach oben arbeitete, fuhr der US-Amerikaner jedes einzelne seiner WM-Rennen in der Königsklasse MotoGP. Im Motorland Aragon fuhr Hayden bei den drei bisherigen Ausgaben des Rennens auf die Plätze drei und sieben, bevor er im vergangenen Jahr unsanft von seiner Ducati abgeworfen wurde.

"Aragon unterscheidet sich doch ziemlich stark von Misano, der Strecke, auf der wir zuletzt unterwegs waren", sagt Hayden. "Der Kurs hier führt links herum und weist recht beträchtliche Höhenunterschiede auf. Es ist eine Strecke, die Spaß macht, obwohl die Bodenwellen seit dem ersten Rennen immer schlimmer geworden sind", charakterisiert der MotoGP-Weltmeister von 2006 den 5,078 Kilometer langen Kurs im spanischen Niemandsland, der sich seit 2010 im Kalender befindet.

"Ich mag die Strecke, aber uns ist klar, dass es kein einfaches Rennen wird. Wir werden versuchen, einen guten Auftakt ins Wochenende zu erwischen. Dann werden wir sehen, ob wir mehr erreichen können als bei den zurückliegenden Rennen", äußert sich Hayden in seiner Vorausschau auf den 14. Saisonlauf ähnlich zurückhaltend wie Dovizioso.

Fotoquelle: Ducati

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