Die positive Serie soll Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo näher an Marc Marquez bringen

MotoGP 2013

— 25.09.2013

Yamaha: "Wir wollen die positive Serie fortsetzen"

Nach zuletzt zwei Siegen möchte Lorenzo die Lücke zu Marquez in der Fahrerwertung schließen - Tests und ein "stark verbessertes" Motorrad sollen dabei helfen

Nach den zwei Siegen von Jorge Lorenzo in Silverstone und Misano geht es für das Yamaha-Team zum 14. Lauf der MotoGP ins spanische Alcaniz. Lorenzo hat auf der Strecke noch nicht gewinnen können. 2011 wurde er Dritter und im vergangenen Jahr kam er auf Rang zwei. In der Fahrerweltmeisterschaft liegt Lorenzo derzeit mit 219 Punkten 34 Zähler hinter Marc Marquez (253 Punkte). Mit den beiden Siegen zuletzt konnte er seinem Landsmann in der Fahrerwertung wieder Druck machen.

"Ich freue mich sehr, nach Aragonien zu kommen, weil wir auf dieser Strecke einen sehr guten Test vor dem Assen-Grand-Prix absolviert haben", gibt Lorenzo zu Protokoll. "In diesen Tests waren wir die schnellsten und wir haben unser Bike noch schneller machen können. Ich bin gespannt, wie unser Level auf dem Kurs sein wird", so der Spanier. "Ich fühle mich körperlich sehr gut und auch der letzte Test in Misano ist für uns sehr gut gelaufen, sodass ich mit einem guten Gefühl nach Aragonien reise."

Teamkollege Valentino Rossi konnte bisher noch kein Podiumsresulat in Aragonien einfahren. Seine beste Platzierung datiert mit einem fünften Rang aus dem Jahr 2010. In der Gesamtwertung liegt der Italiener mit 169 Punkten auf Rang vier. "Nach einem Test bin ich immer sehr gespannt auf das nächste Rennen", stimmt er seinem Teamkollegen zu. "Der Test in Misano ist für uns sehr positiv verlaufen. Wir haben verschiedene Aspekte verbessert."

Rossis Ziel ist nur die Spitze

"Ich bin gespannt, ob wir im Rennen einen weiteren Schritt machen können. Mein Ziel ist es immer, mit Jorge (Lorenzo), Dani (Pedrosa) und Marc (Marquez; Anm. d. Red.) zu kämpfen", betont der 34-Jährige. "Beim vergangenen Test in Aragon haben Jorge und ich gute Zeiten mit der M1 setzen können. Das Motorrand hat gut funktioniert und wir brennen darauf, zu diesem Kurs zu kommen."

"Motorland (Aragon; Anm. d. Red.) war in den vergangenen Jahren immer eine Herausforderung für uns", sagt Teammanager Wilco Zeelenberg über die 5,078 Kilometer lange Strecke. "Mit den Siegen in den vergangenen zwei Rennen ist es aber eine große Motivation hierher zu kommen und die Geheimnisse von Aragon zu lüften", berichtet er weiter.

Positive Serie soll fortgesetzt werden

"Als wir dort getestet haben, haben wir es auf die richtige Art und Weise gemacht. Mal sehen, was wir dort abliefern können. Jorge ist derzeit in einer sehr guten Verfassung und das Motorrand wurde auch stark verbessert. Unsere Motivation ist nicht das Problem, aber die Geheimnisse des Kurses sind immer schwierig zu entschlüsseln. Lasst es uns also rausfinden!", fordert Zeelenberg seine Mannschaft auf.

"Wir reisen mit großen Erwartungen nach Aragon", sagt Teamdirektor Massimo Meregalli. "Wir haben zwei gute Tests absolviert und der letzte in Misano hat zufriedenstellende Ergebnisse gebracht. Aragon war nie eine unserer besten Strecken, aber der letzte Test dort war sehr positiv. Beide Fahrer waren sehr stark und deshalb wollen wir die positive Serie fortsetzen und die Lücke zwischen Jorge und Marquez verkleinern."

Fotoquelle: FGlaenzel

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