In der Startphase fuhr Lorenzo in diesem Jahr schon mehrfach auf und davon

MotoGP 2013

— 26.09.2013

Burgess: Das Tempo zu Rennbeginn ist Lorenzos Land

Valentino Rossis Crewchief Jeremy Burgess führt an, wo sowohl sein Schützling als auch die Honda-Piloten derzeit am meisten auf Jorge Lorenzo verlieren

Ende Juni holte sich Valentino Rossi nach langer Durststrecke wieder einen MotoGP-Sieg. Für den erfolgsverwöhnten Italiener, der sich allein in der Königsklasse siebenmal den Titel holte, war der Triumph bei der Dutch TT der erste Sieg seit Oktober 2010 in Sepang. Nach seinem Befreiungsschlag fuhr Rossi auf dem Sachsenring und in Laguna Seca jeweils auf Platz drei. Seitdem kam der Yamaha-Pilot stets als Vierter ins Ziel.

Inzwischen steht die Serie von Rossis vierten Plätzen bei vier (Indianapolis, Brünn, Silverstone und Misano). Um am Sonntag im Motorland Aragon den Sprung aufs Podest zu schaffen, muss sich der "Doktor" nach Ansicht seines Crewchiefs Jeremy Burgess vor allem in der Anfangsphase des Rennens steigern. Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo hat in dieser Saison vor allem in Mugello und Misano vorgemacht, dass ein hohes Tempo in den ersten Runden eines Grands Prix die halbe Miete auf dem Weg zum Sieg ist.

"Es muss uns gelingen, einen Start wie Jorge hinzulegen", erörtert Rossi-Crewchief Burgess gegenüber 'Motor Cycle News' die aktuelle Situation seines langjährigen Schützlings. Doch der Australier weiß, dass Lorenzo mit seinen 26 Jahren im Vergleich zum 34-jährigen Rossi einer anderen Generation von MotoGP-Fahrern angehört. So bezeichnet Burgess Lorenzos Fähigkeit, die Bridgestone-Reifen von Beginn an hart ranzunehmen als "seine größte Stärke und diese ist mehr als alles andere auf den Fahrer zurückzuführen".

Selbst die Honda-Piloten Dani Pedrosa und Marc Marquez bissen sich an Lorenzos hohem Anfangstempo in Misano die Zähne aus. "Honda ist mit den Starts nicht zufrieden. Sie beschäftigten sich derzeit mit neuen Einstellungen für die Kupplung", weiß Burgess und führt an, dass das Reifenthema eine ebenso große Rolle spielt.

"Dani sagte, dass sie es schaffen müssen, die Flanke des Reifens so zu nutzen wie es Jorge tut. Da sind auch die Fahrer gefragt und müssen ein Setup finden, das es ihnen erlaubt, schon in der ersten Runde maximale Schräglage zu fahren und so den maximalen Grip abzurufen", sagt Burgess. Was für die Honda-Fahrer Pedrosa und Marquez gilt, gilt ebenso für Lorenzos Yamaha-Teamkollegen Rossi.

Fotoquelle: Yamaha

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