Marquez, Lorenzo oder Pedrosa: Wer setzt sich im Motorland Aragon durch?

MotoGP 2013

— 26.09.2013

Nächste Runde im spanischen Dreikampf um den WM-Titel

Marquez, Lorenzo und Pedrosa äußern sich im Vorfeld des Aragon-Grand-Prix zur WM-Situation und sprechen über ihre Herangehensweise ans Heimspiel

Im Motorland Aragon geht der Kampf um den MotoGP-Titel 2013 an diesem Wochenende in die nächste Runde. Protagonisten sind die drei Spanier Marc Marquez, Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa. Honda-Rookie Marquez kommt mit 34 Punkten Vorsprung auf den amtierenden Weltmeister Lorenzo (Yamaha) und seinen eigenen, mit Lorenzo punktgleichen, Honda-Teamkollegen Pedrosa nach Alcaniz.

"Ich werde so weiterfahren wie bisher, mit einem Unterschied: Ich muss konzentriert bleiben. In Misano habe ich im Rennen ein paar Fehler gemacht", sagt Marquez und fügt hinzu: "Aragon ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich hatte hier immer viel Spaß, vor allem in der Moto2-Klasse. Wir werden sehen, wie es an diesem Wochenende läuft. Ich versuche einfach so weiterzumachen wie bisher."

Das 2014er-Motorrad, welches die Honda-Piloten beim Misano-Test probierten, wird in dieser Saison noch nicht zum Renneinsatz kommen. "Keine Chance, denn alles ist ein bisschen anders, zum Beispiel der Tank. Wir haben aber mit dem aktuellen Motorrad Fortschritte erzielt und werden sehen, wie es hier funktioniert", gibt sich Marquez vor seinem dritten Heimspiel als MotoGP-Pilot gespannt und guter Dinge.

Lorenzo hat die Titelverteidigung im Visier

Verfolger Lorenzo, der den 20-jährigen Rookie sowohl in Silverstone als auch in Misano besiegte, will ebenfalls so weitermachen wie zuletzt und gleichzeitig seinen Aragon-Trend fortsetzen: "Im Jahr 2010 kam ich hier auf Platz vier ins Ziel, 2011 wurde ich Dritter, im vergangenen Jahr Zweiter. Hoffentlich kann ich nun zum ersten Mal hier gewinnen. Das wird nicht einfach, denn unsere Gegner sind richtig stark. Ich glaube aber, dass wir mit unserem verbesserten Motorrad noch zulegen können."

Nach dem Misano-Test äußerten sich sowohl Lorenzo als auch Yamaha-Teamkollege Valentino Rossi positiv über die gesammelten Erkenntnisse. So kündigte Lorenzo in dieser Woche gegenüber 'Motorsport aktuell' unmissverständlich an. "Ich muss jetzt versuchen, alle Rennen zu gewinnen. Unser Ziel ist es nach wie vor, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Ich fühle mich im Moment stark. Das gibt dem ganzen Team viel Selbstvertrauen und Motivation."

Zwar fuhr der Mallorquiner in Misano von Start weg auf und davon und holte sich letztlich ungefährdet seinen fünften Saisonsieg. Von einer perfekten Vorstellung war Lorenzo an der Adria-Küste aber weit entfernt, wie er im Vorfeld des Aragon-Grand-Prix betont: "Ich habe schon oft gesagt, dass die absolute Perfektion unmöglich ist. Es gibt immer Raum für Verbesserungen. Es war bei weitem kein perfektes Rennen, aber es hat gereicht, um zu gewinnen."

Pedrosa will es Schritt für Schritt angehen

Honda-Pilot Pedrosa - im vergangenen Jahr Lorenzos Gegner im Kampf um den WM-Titel - kommt punktgleich mit dem amtierenden Weltmeister zum 14. von 18 Läufen der Saison 2013. Auf einen Sieg wartet der Vize-Weltmeister allerdings schon über vier Monate. Zuletzt siegte Pedrosa beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans.

"Bei den zurückliegenden Rennen hatte ich einfach nicht das Tempo, das für den Sieg notwendig war. Beim Test in Misano haben wir aber etwas gefunden - nicht viel, aber immerhin. Auch die kleinen Schritte sind wichtig. Ich werde morgen herausfinden, ob es auch auf anderen Strecken funktioniert", gibt sich auch Pedrosa voller Tatendrang.

Bei noch 125 zu vergebenen WM-Punkten hat der Routinier im Honda-Werksteam den Traum vom Titel noch nicht abgeschrieben, will die Aufgabe aber Schritt für Schritt angehen. "Jetzt freue ich mich erst einmal auf dieses Wochenende. Im vergangenen Jahr kam ich hier ja sehr gut zurecht", spricht Pedrosa seinen Sieg beim Aragon-Grand-Prix 2012 an und hält fest: "Hoffentlich kann ich den vielen Zuschauern und meinen Freunden an der Strecke auch diesmal eine Freude bereiten."

Fotoquelle: Repsol

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