Valentino Rossi vermisste am Freitag das richtige Gefühl für die Vorderbremse

MotoGP 2013

— 27.09.2013

Rossi klagt über "große Probleme"

Yamaha-Pilot Valentino Rossi erlebt einen ernüchternden Aragon-Freitag: Probleme mit der Vorderbremse kosten viel Zeit - Grip am Hinterrad lässt zu wünschen übrig

Valentino Rossi schloss den ersten Trainingstag im Motorland Aragon auf Platz sieben der Zeitenliste ab. Auf die Bestzeit von Honda-Pilot Marc Marquez verlor der Yamaha-Fahrer fast eine ganze Sekunde. Wo liegen die Gründe für den Rückstand?

"Es war ein schwieriger Tag", hält Rossi fest und geht ins Detail: "Am Vormittag lief es noch ganz gut. Wir haben versucht, das richtige Setup zu finden. Am Nachmittag hatten wir aber große Probleme mit dem Einsatzmotorrad, konkret mit der Vorderbremse."

"Wir haben alles Mögliche versucht, um das Problem zu lösen. Wir haben den Reifen gewechselt, haben die Bremsbeläge gewechselt, doch es wurde nicht besser. Ich verlor mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Trainingszeit und konnte am Schluss mit der Ersatzmaschine, die über ein anderes Setup verfügte, nicht mehr zulegen", bedauert der Italiener.

Angesichts seiner Probleme hält Rossi allerdings fest, dass er "nicht mit 100 Prozent Einsatz" unterwegs war und der Rückstand daher noch größer ausfiel als üblich. "Am Schluss habe ich nur noch versucht, einen guten Rhythmus zu finden", kommentiert der Yamaha-Pilot eine Reihe von 1:50er-Runden gegen Ende des Nachmittagstrainings.

Doch im Zuge dieser abschließenden Runden stieß Rossi auf ein neues Problem: "Der Hinterreifen wurde sehr heiß und das Motorrad ließ sich beim Bremsen nur schwer kontrollieren." Teamkollege Lorenzo klagt am Freitag über ganz ähnliche Probleme.

Die hohen Asphalttemperaturen im Bereich von 40 Grad Celsius machen der M1 in Verbindung mit dem weichen Hinterreifen von Bridgestone schwer zu schaffen. Der harte Reifen sei aber keine Option, weil dieser laut Rossi "überhaupt keinen Grip" bietet. Bei den Aragon-Testfahrten im Juni blieb das Yamaha-Duo von Problemen dieser Art verschont.

Fotoquelle: FGlaenzel

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