Valentino Rossi verpasste die Pole-Position nur um 0,158 Sekunden

MotoGP 2013

— 28.09.2013

Rossi bejubelt "besten Samstag des Jahres"

An der ersten Startreihe gekratzt, die Pole-Position in Reichweite: Valentino Rossi ist mit Platz vier im Qualifying von Aragon überglücklich

Im Qualifying der MotoGP zum Großen Preis von Aragonien in Alcaniz fuhren die vier Werksfahrer von Honda und Yamaha in einer eigenen Liga und lieferten sich dabei einen packenden Vierkampf. Die Plätze in der ersten Startreihe eroberten dabei die drei Spanier Marc Marquez, Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa, Valentino Rossi musste mit Platz vier und somit Startreihe zwei im Rennen Vorlieb nehmen. Dennoch war der neunmalige Weltmeister nach dem Qualifying überglücklich.

"Am Sachsenring war ich zwar schon Dritter, aber da waren Jorge und Dani verletzt. Daher ist das der beste Samstag des Jahres", sagt Rossi. "Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Im Vergleich zu gestern haben wir das Motorrad verändert, um damit die Probleme zu beheben. Wir haben die Balance verändert." Das zahlte sich schon am Vormittag aus, als Rossi im dritten Freien Training die Bestzeit fuhr. "Schon heute morgen, als die Bedingungen gemischt waren, war ich in der Lage eine gute Rundenzeit zu fahren und hatte ein gutes Gefühl für das Motorrad. Ich war von der ersten Runde an schnell."

Im Qualifying zog das Tempo dann merklich an der bestehende Pole-Position-Rekord von Casey Stoner aus dem Jahr 2011 wurde gleich mehrfach unterboten. "Die Rundenzeiten sind sehr schnell. Ich wusste, dass ich mich erheblich steigern muss, um mit den Jungs an der Spitze mitzuhalten. Meine Rundenzeit war sehr gut, daher bin ich glücklich." Mit einer Zeit von 1:47,962 Minuten scheiterte Rossi denkbar knapp an der Messlatte von Pedrosa.

"Ich habe die erste Reihe nur um fünf Tausendstelsekunden verpasst, aber das ist kein großes Problem. Es sind nur vier Fahrer in die 1:47er-Zeiten gefahren, und auch für das Rennen habe ich ein gutes Tempo, mit dem ich mit der Spitze mithalten kann", sagt Rossi. Entscheidend für die Aussicht auf ein Podium wird morgen nach Ansicht des 34-Jährigen die Startphase des Rennens sein. "Ich muss in den ersten beiden Runden wie im Qualifying fahren, um an der Gruppe dranzubleiben, vor allem an Jorge."

Für das Warmup hat sich Rossi noch einige Aufgaben auf die Liste geschrieben. "Ich muss vor allem den Grip auf der Flanke verbessern. Die anderen werden morgen sicherlich auch einen Schritt machen, daher müssen wir das Motorrad verbessern." Doch schon heute machten der Italiener und Yamaha Fortschritte bei der Abstimmung der M1: "Ich bin auf der Bremse besser und vor allem haben wir die Haltbarkeit des Hinterreifens verbessert."

Nicht zuletzt hofft Rossi, dass auch der Wettergott ihm morgen ein wenig unter die Arme greift: "Vor allem wir von Yamaha hoffen, dass die Temperaturen nicht zu stark ansteigen. Bei Temperaturen wie heute sind wir näher an den Honda dran."

Fotoquelle: Yamaha

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