Valentino Rossi war trotz Podiumsresultat nicht restlos zufrieden

MotoGP 2013

— 29.09.2013

Rossi: "Hatte gehofft, näher an der Spitze zu sein"

Trotz Platz drei ist Valentino Rossi mit dem Ergebnis von Aragon nicht völlig zufrieden - Wahl des harten Vorderreifen erweist sich als Fehlgriff

Das 14. Saisonrennen der MotoGP-Weltmeisterschaft 2013 bescherte Valentino Rossi die fünfte Podiumsplatzierung des Jahres. Beim Großen Preis von Aragonien in Alcaniz fuhr der Yamaha-Pilot heute auf Position drei und musste sich nach 23 Runden auf der 5,078 Kilometer langen Rennstrecke nur WM-Spitzenreiter Marc Marquez (Honda) und seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo geschlagen geben. Damit setzte Rossi auch eine bemerkenswert konstante Serie fort: Seit dem Rennen in Barcelona im Juni war Rossi bei neun Rennen in Folge nie schlechter als Vierter.

"Es ist sicherlich keine große Enttäuschung, auf dem Podium zu stehen, vor allem auf einer Strecke wie Aragon, wo ich bisher nie besser als Sechster war. Ich freue mich über das Resultat", sagt Rossi nach dem Rennen. Wer aber nun glaubt, beim neunmaligen Weltmeister herrsche eitel Sonnenschein, der irrt: "In Anbetracht meines Tempos von gestern und heute im Warmup hatte ich jedoch gehofft, näher an der Spitze zu sein", sagt Rossi, der 12,927 Sekunden nach Rennsieger Marquez die Zielflagge sah.

Ein Grund für diesen aus seiner Sicht zu großen Rückstand war eine falsche Reifenwahl. "Vor dem Rennen haben wir uns entschieden, nicht den weichen Vorderreifen zu nehmen. Ich glaube Marc und Jorge lagen mit dem weichen richtig, den ich hatte mit dem harten Vorderreifen größere Schwierigkeiten als in den Trainings, vor allem beim bremsen. Außerdem hatte ich Untersteuern."

In Runde sechs verlor Rossi dann in Folge des Sturzes von Dani Pedrosa (Honda) wertvolle Sekunden: "Als Dani stürzte war ich nicht weit weg und wollte Marc überholen, der ausweichen musste. Aber Danis Motorrad rutschte in meine Rennlinie, wodurch ich ausweichen musste und Schwung verlor", erklärt der Italiener.

So blieb Rossi nur der Kampf um Position drei. Dabei wehrten sich sowohl Stefan Bradl (LCR-Honda) als auch Alvaro Bautista (Gresini-Honda) hartnäckig, doch letztlich gab die größere Erfahrung den Ausschlag pro Rossi. "Es war ein harter Kampf um das Podium, zunächst mit Bradl und dann mit Bautista. Ich bin eine starke Schlussrunde gefahren." Unter dem Strich findet Rossi: "Das Podium ist gut für mich und das Team. In Malaysia müssen wir nun unser Tempo steigern, um am Sonntag konkurrenzfähiger zu sein."

Fotoquelle: Yamaha

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