Cal Crutchlow wurde auf der Geraden von der Konkurrenz abgehängt

MotoGP 2013

— 29.09.2013

Crutchlow: Neuer Motor - altes Problem

Cal Crutchlow verzweifelt: Auch mit einem neuen Motor ist seine Yamaha auf der Geraden deutlich zu langsam - "Es ist peinlich, wie viel ich auf der Geraden verliere"

Mehr als Platz sechs war für Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) beim Großen Preis von Aragonien in Alcaniz heute nicht drin. Von Startplatz sieben aus hielt der Brite zwar Anschluss an die Gruppe Valentino Rossi/Stefan Bradl/Alvaro Bautista, doch in den Kampf um das Podium konnte der 27-Jährige nie eingreifen. Der Grund dafür war der selbe wie schon am gesamten Wochenende: "Wir sind auf der Geraden immer noch zu langsam", klagt Crutchlow auch nach dem Rennen.

Am Renntag wurde der unerklärliche Tod-Speed-Nachteil sogar noch mysteriöser: "Wir haben heute morgen einen neuen Motor eingebaut und sind immer noch nicht schneller als mit dem Motor, der 2.000 Kilometer gelaufen hatte. Im Warmup war ich 13 km/h langsamer als die schnellste Honda, neun km/h langsamer als Valentino und sieben km/h langsamer als Bradley. Ich verstehe das nicht", schüttelt Crutchlow mit dem Kopf.

"Die Yamaha war noch nie so schnell wie die Honda, aber ich kann nicht einmal im Windschatten mithalten", klagt der Brite. Durch die fehlende Höchstgeschwindigkeit musste Crutchlow im Rennen ständig am Limit fahren, was einige Fahrfehler zur Folge hatte: "Mein Rennen war nicht perfekt, weil ich so hart wie möglich fahren musste, um den Anschluss zu halten. Jedes Mal wenn ich Bautista überholt hatte, fuhr er auf der Geraden an mir vorbei. Es ist peinlich, wie viel ich auf der Geraden verliere."

Eine Erklärung für den fehlenden Top-Speed haben weder Crutchlow noch sein Team und Yamaha. "Das Werksteam hat das Seamless-Getriebe, aber das erklärt nicht, warum ich so viel langsamer als Bradley bin. Ich denke, ich habe durch den fehlenden Speed des Motorrads das Podium verpasst", meint Crutchlow.

"Wir haben das gesamte Wochenende gut gearbeitet. Es gibt keinen Grund, warum ich nicht auf dem Podium stehen sollte, abgesehen von der fehlenden Höchstgeschwindigkeit", sagt der Brite und belegt dies anhand von Zahlen: "Im Warmup war ich in der letzten Kurve zwei Zehntel schneller als Lorenzo, aber beim Beschleunigen und auf der Geraden habe ich vier Zehntelsekunden verloren."

Fotoquelle: Tech 3

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