Beide Bridgestone-Mischungen haben in Aragonien eine gute Performance gezeigt

MotoGP 2013

— 03.10.2013

Bridgestone zufrieden mit Reifenperformance in Aragonien

Trotz Streckentemperaturschwankungen von 20 Grad über das Wochenende hinweg haben sich beiden Reifentypen als zuverlässig und schnell erwiesen

Masao Azuma, Chefingenieur von Bridgestone, ist mit der Performance der beiden Reifenmischungen beim Moto-GP-Rennen in Alcaniz sehr zufrieden. "Alles in allem würde ich sagen, dass es ein ziemlich gutes Wochenende für Bridgestone war. Wir hatten wenige Zwischenfälle, was immer sehr gut ist, und die Pace war schneller als in den vergangenen Jahren", resümiert der Japaner. Die Renndauer war mit 42:03.459 Minuten die kürzeste, die bis dato im Motorland Aragon gefahren wurde, zudem setzte Dani Pedrosa einen neuen Rundenrekord.

"Die Teams haben passende Setups gefunden, um das Maximum aus den Reifen herauszuholen", lobt Azuma. Das Resultat daraus seien sowohl ein umkämpftes Qualifying als auch ein enges Rennen gewesen. "Auch wenn die kühleren Bedingungen am Rennsonntag den Gebrauch der harten Gummimischung eigentlich nicht zuließen, haben doch beide Reifentypen über das ganze Rennen hinweg eine starke und konsistente Performance zugelassen", freut sich der Bridgestone-Ingenieur.

Nur vier Fahrer hatten sich im Rennen für die weichere Mischung entschieden, zwei von ihnen landeten am Ende auf dem Podium. "Der weiche Reifen bietet besseren Grip und kommt besser auf Temperatur, deshalb ist er unter kühleren Bedingungen eine beliebte Wahl. Doch auch am wärmeren Nachmittag hat man gesehen, dass mit dem richtigen Motorradsetup eine gute Performance möglich ist. Im Vorfeld hatten viele diese Möglichkeit in Betracht gezogen", erklärt Azuma. Alles in allem haben aber beide Reifentypen gut funktioniert, schließlich habe Pedrosa auf der harten Mischung einen neuen Rundenrekord aufgestellt.

Aufgrund der für Aragonien typischen starken Temperaturschwankungen hatte sich Bridgestone diesmal etwas anders auf das Rennen vorbereitet: "Das Wetter kann auf dieser Strecke immer eine Rolle spielen. Am Donnerstag hatten wir noch 50 Grad Streckentemperatur, Sonntag waren es dann gut 20 Grad weniger. Wir haben diese potenziellen Wetterumschwünge bei unserer Reifenauswahl eingeplant: Im Gegensatz zu den meisten Rennen, wo wir zwei Mischungen anbieten, die nur einen Härtegrad auseinanderliegen - etwa Soft und Medium - hatten wir hier Reifen, die zwei Härtegrade trennten, um den Temperaturschwankungen entgegenzutreten", so der ehemalige Rennfahrer.

Fotoquelle: xpb.cc

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