Casey Stoner kam wegen des Regens nur heute zum Testen

MotoGP 2013

— 03.10.2013

Stoner-Test erneut vom Regen beeinträchtigt

Regen zwingt Casey Stoner beim Honda-Test in Motegi erneut zu Zwangspausen - Vom Production-Racer ist der Australier nach ersten Runden beeindruckt

In dieser Woche war der ehemalige MotoGP-Pilot Casey Stoner wieder einmal für Honda in Motegi im Testeinsatz - oder sollte es sein. Denn wie schon bei einem ersten Test im September machte auch dieses Mal das Wetter dem Australier und dem Team einen Strich durch die Rechnung. "Leider spielte das Wetter bei diesem Test eine großer Rolle. Wir waren nicht in der Lage, das Arbeitsprogramm der beiden Tage zu absolvieren, was ein wenig frustrierend ist", ärgert sich der zweimalige Weltmeister, der am Ende der vergangenen Saison seinen Rücktritt aus der MotoGP erklärt hatte.

Am Dienstag fuhr Stoner bei anhaltenden Regenfällen auf der Honda-eigenen Strecke, auf der am 27. Oktober der Große Preis von Japan ausgetragen wird, keine einzige Runde. Heute hatte der Wettergott dann ein Einsehen mit Honda. Stoner war in der Lage, die Entwicklungsarbeit an der RC213V voranzutreiben. "Wir haben mit dem derzeitigen Modell begonnen und haben versucht eine Basisabstimmung zu finden, mit der wir arbeiten können."

"Wir haben zwei verschiedene Chassis-Versionen und große Modifikationen ausprobiert und dabei meiner Meinung nach große Verbesserungen erzielt", erklärt der Australier. Am Nachmittag wechselte Stoner dann das Motorrad und ging erstmals mit dem neuen Production-Racer von Honda auf die Strecke. Die neue Maschine, die im wesentlichen auf der RC213V basiert, jedoch technisch in einigen Bereichen einfacher konstruiert ist, überzeugte den 28-Jährigen auf Anhieb.

"Wir haben auch das Production-Bike getestet, welches mich mehr beeindruckt hat als erwartet", so Stoner über das Motorrad, welches ab der Saison 2014 für Kundenteams erhältlich sein wird. "Es fühlte sich ähnlich an die das derzeitige Motorrad, hat jedoch weniger Leistung. Außerdem fühlt sich das Chassis und die Motorbremse etwas anders an", beschreibt Stoner die Unterschiede zum Prototypen. "Mit einigen kleinen Veränderungen könnte dieses Motorrad sehr konkurrenzfähig sein, ich freue mich auf den nächsten Test damit."

Gegen 15:45 Uhr Ortszeit kehrte der Regen dann jedoch nach Motegi zurück, womit die Testarbeit von Stoner ein vorzeitiges Ende fand. "Wir haben heute alles versucht, aber es war schwierig und hat außerdem wieder geregnet. Generell war es ein guter, aber arbeitsreicher Tag", lautet das Fazit des Australiers.

Fotoquelle: Repsol

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