Bradley Smith und Cal Crutchlow stimmen Herve Poncharal zufrieden

MotoGP 2013

— 08.10.2013

Poncharal über die besondere Magie bei Tech 3

Das Yamaha-Satellitenteam hat sich in den vergangenen Jahren in der MotoGP etabliert - Teamchef Herve Poncharal erklärt die Philosophie des Teams

Ex-Pilot Herve Poncharal erfüllte sich mit der Gründung seines Tech-3-Teams zu Beginn der 1990er einen Traum. In der 250er-Klasse trat das französische Team zuerst mit Material von Honda und Suzuki an, bevor man 1999 eine Zusammenarbeit mit Yamaha startete. Unvergessen ist die Saison 2000, in der Olivier Jacque und Shinya Nakano die beiden ersten Positionen in der 250er-WM belegten. Im Folgejahr stieg Poncharal mit dem Team in die Königsklasse auf, wo ebenfalls Material von Yamaha zum Einsatz kam.

Die Liste der Fahrer, die ihr Können bei Tech 3 unter Beweis stellen durften, ist lang und umfasst große Namen wie Ben Spies, Colin Edwards, James Toseland, Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow. Besonders in den vergangenen Jahren konnte sich Poncharal in der MotoGP etablieren und es teilweise den Werksteams schwer machen. "Ich denke nicht, dass es eine Art Magie gibt. Es wird hart gearbeitet und die Leidenschaft ist groß", bemerkt der Franzose bescheiden.

"Yamaha hat vier Werks-M1 im Feld. Das Werksteam hat die Aufgabe, Rennen und die Meisterschaft zu gewinnen. Diese Aufgabe erledigen sie gut. Wir werden mehr als das Rookie-Team angesehen", vergleicht Poncharal und fügt hinzu: "Wir bereiten die Fahrer vor und schauen uns mit den Yamaha-Ingenieuren an, wie sie arbeiten und ob sie für das Werksteam geeignet sind. Das haben wir mit Ben Spies in der Saison 2010 gemacht."

"Wir hätten das auch gern mit Cal gemacht. Bei Pol Espargaro wird es der Fall sein. Er soll bei uns lernen und verstehen, auf was es in der MotoGP ankommt. Wenn er bereit ist und es im Werksteam einen freien Platz gibt, das könnte 2015 der Fall sein, wird er aufsteigen", ist sich Poncharal sicher. Espargaro unterschrieb bereits im Frühjahr bei Yamaha und wird solange bei Tech 3 geparkt, bis ein Platz im Werksteam frei wird.

"Es gibt keine besondere Magie bei uns. Es ist wie bei jeder Arbeit. Wenn man das liebt, was man tut, hart und gut arbeitet, sich um seine Fahrer kümmert, ihnen das Gefühl vermittelt, dass sie gut unterstützt werden, dann gibt es keinen Grund, warum man seine Ziele nicht erreichen sollte", betont Poncharal, der sich Ende der Saison von Crutchlow trennen muss. In der kommenden Saison sitzen Espargaro und Bradley Smith auf den Tech-3-Maschinen.

Die Entwicklung von Smith gefällt Poncharal. Obwohl der Brite bisher eine unauffällige Saison bestreitet, ist sich Tech-3-Teamchef Poncharal sicher, dass er auf dem richtigen Weg ist: "Bradley ist das beste Beispiel. Es wird nicht so viel über ihn geredet. Wir sind mit ihm nicht auf den Titelseiten, sondern arbeiten einfach zusammen und vertrauen uns. Ich freue mich, es mit Pol genauso anzugehen. Er ist bereits ein Star. Dadurch wird es eventuell ein bisschen anders."

Fotoquelle: Tech 3

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