Altmeister Valentino Rossi gewann in Sepang viele Rennen

MotoGP 2013

— 10.10.2013

Rossi mag den Kurs in Sepang sehr

Der "Doktor" freut sich auf das Rennwochenende in Malaysia und nimmt das milde Urteil gegen Marc Marquez nicht so ernst wie Teamkollege Jorge Lorenzo

Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi kommt mit 185 Punkten als WM-Vierter zum Grand Prix von Malaysia. In der Saison 2010 gewann der Italiener zuletzt auf dem Sepang International Circuit. Damals feierte Teamkollege Jorge Lorenzo seinen ersten WM-Titel. Seitdem sind drei Jahre vergangen. "Dieser Kurs ist toll. Ich mag ihn sehr", schwärmt Rossi. "Er gehört zu meinen Lieblingskursen. Das geht aber sicher auch den anderen Fahrern so."

"Besonders die MotoGP-Piloten kennen jeden Zentimeter der Strecke, weil wir im Winter hier viel Zeit bei den Tests verbringen. Alle Fahrer sind hier sehr stark und schnell. Die Temperaturen werden besonders am Sonntag ein Problem sein. Davon abgesehen macht der Kurs viel Spaß, besonders mit der MotoGP-Maschine, mit der man viel sliden kann", erklärt der neunmalige Weltmeister, der sich um das Wetter sorgt.

"Der Wetterbericht für Sonntag sieht nicht gut aus. Besonders um vier, wenn das Rennen beginnt, soll das Wetter schlecht werden. Im Vorjahr regnete es stark. Die Bedingungen waren sehr schwierig. Das Rennen musste wegen zu viel Wasser abgebrochen werden", erinnert sich der ehemalige Ducati-Werkspilot. "Ich denke jeder hofft auf trockene Bedingungen." Durch die Rückkehr zu Yamaha lief es sportlich gesehen deutlich besser als in den Jahren 2011 und 2012.

"Ich bin mit meinen Ergebnissen zufrieden, strebe aber mehr an. Ich möchte mich weiter steigern. Mir gelangen einige gute Rennen - ein Sieg und mehrere Podestplätze -, doch ich möchte näher an den Top 3 dran sein. Das ist das Ziel. Bei den beiden vergangenen Rennen konnte ich mich steigern, bin aber noch nicht stark genug", analysiert Rossi kritisch. Die Diskussion um die Strafe von Marc Marquez sieht der Italiener nicht so kritisch wie Teamkollege Lorenzo.

Rossi scherzte in Aragon, man müsse Marquez für mehrere Jahre sperren. "Das war ein Spaß. Wenn er zwei oder drei Jahre nicht fahren dürfte, wäre es für die restlichen Fahrer einfacher. Doch es war nur ein Spaß. Dani hatte sehr viel Pech in Aragon. Das Urteil der Kommission ist in Ordnung. Ich stimme dem zu", so der MotoGP-Routinier.

Fotoquelle: FGlaenzel

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