Valentino Rossi hat Grund zur Freude: Platz zwei im Qualifying von Sepang

MotoGP 2013

— 12.10.2013

Rossi bejubelt bestes Qualifying der Saison

Position zwei im Qualifying von Sepang: Weiter vorne stand Valentino Rossi in dieser MotoGP-Saison noch nie - Große Fortschritte in den vergangenen Rennen

Das Kräfteverhältnis im Werksteam von Yamaha war im Qualifying der MotoGP zum Großen Preis von Malaysia in Sepang heute anders verteilt als gewöhnlich. Während Jorge Lorenzo nur auf Platz vier und somit in die zweite Startreihe fuhr, freute sich Valentino Rossi nach Platz zwei über das beste Qualifying in dieser MotoGP-Saison. "Ich freue mich sehr, denn ich stand noch nicht auf dem zweiten Platz und bin nicht weit von der Pole-Position entfernt. Bis jetzt ist es ein gutes Wochenende fuhr mich", sagt der Italiener, der 0,325 Sekunden langsamer als Polesetter Marc Marquez war.

Die Wetterbedingungen im Qualifying waren denkbar schwierig. Ein Regenschauer hatte kurz vor Beginn von Q2 nur einen Teil des Kurses gestreift und sorgte damit für tückische Streckenverhältnisse, die auch Routinier Rossi um ein Haar zum Verhängnis geworden wären. "Vor den Boxen gab es zwar einzelne Regentropfen, aber nicht viel. Auf der ersten Runde habe ich versucht, den Reifen auf Temperatur zu bringen, und als ich in Kurve sechs kam, ist das Hinterrad ziemlich stark weggerutscht", so Rossi. "Mein Motorrad war aber so clever, und kam zurück (lacht). Da hatte ich Glück."

Bei abtrocknender Strecke purzelten die Zeiten am Ende der 15 Minuten von Q2, und kurze Zeit durfte sich Rossi sogar Hoffnungen auf die Pole-Position machen. "Als ich über die Linie fuhr und sah, dass ich auf Position eins bin, wusste ich, dass noch auf Cal (Crutchlow) und Marc warten muss. Nachdem Cal meine Zeit verpasst hatte, machte ich mir Hoffnungen, aber Mar hat mich geschlagen", sagt er.

Dieses starke Qualifying-Ergebnis kam für den Yamaha-Piloten nicht überraschend zustande: "Ich wusste, dass ich ein gutes Potenzial hatte, denn ich war mit der heutigen Arbeit sehr zufrieden. Wir haben das Motorrad im Vergleich zu gestern verbessert. Ich habe ein gutes Tempo. Im vierten Freien Training bin ich nur mit gebrauchten Reifen gefahren und wusste daher, dass ich mit neuen schneller fahren kann. Ich habe es versucht, aber die Bedingungen waren schwieriger als sonst. Ich konnte jedoch eine gute Rundenzeit fahren."

Für Rossi ist dies eine Bestätigung des Trends der vergangenen Wochen. Seit dem Rennen und dem anschließenden Test in Misano erzielten der Italiener und Yamaha deutliche Fortschritte mit der M1. "Wir haben uns in den vergangenen Rennen sehr gesteigert, ich kann das Motorrad jetzt besser fahren. Ich kann dadurch eine Abstimmung verwenden, die für die Reifen besser ist. Es war wichtig für mich, hier die Bestätigung zu erhalten, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen."

Für morgen hofft Rossi darauf, dass die Regenwolken einen Bogen um die Strecke von Sepang machen: "Ich hoffe auf ein trockenes Rennen, aber hier ist das Wetter unvorhersehbar. Wir müssen daher auf alle Bedingungen vorbereitet sein." Zugleich hat der neunmalige Weltmeister aber auch Respekt vor den 20 Rennrunden in der tropischen "Waschküche" von Malaysia. "Dieses Rennen ist körperlich sehr schwierig und ich bin recht alt (lacht). Ich spüre es zumindest mehr als noch vor vier oder fünf Jahren. Ich hoffe aber, dass es im Rennen besser wird, weil wir dann mehr Adrenalin im Blut haben und konzentrierter sind. Aber 20 Runden sind sehr lange", so Rossi.

Fotoquelle: Yamaha

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