Im ersten Freien Training fuhr Stefan Bradl elf Runden und wurde 20.

MotoGP 2013

— 18.10.2013

Bradl startet nicht in Australien

Stefan Bradl wird den Grand Prix von Australien nicht fahren - Die Knöchelverletzung behindert den Deutschen, die Ärzte erklärten ihn für nicht rennfit

Knapp eine Woche nach seinem Knöchelbruch am rechten Fußgelenk stieg Stefan Bradl in Australien wieder auf seine LCR-Honda. Der Deutsche drehte im ersten Freien Training auf Phillip Island elf Runden und hatte einen Rückstand von knapp vier Sekunden auf die Spitze. Im Anschluss an das Training musste sich Bradl erneut einer ärztlichen Untersuchung stellen. Schließlich erteilten ihm die Ärzte keine Startfreigabe und erklärten Bradl für nicht fit.

Der Zahlinger versucht nun, seinen operierten Knöchel so gut wie möglich auf das kommende Wochenende vorzubereiten, wenn er es in Japan erneut versuchen will. "Ich habe mich vom Motorrad her recht gut gefühlt, aber vom Fuß her war es recht schwierig", berichtet Bradl bei 'Sport1'. "Die Schmerzen behindern mich in Rechtskurven beim Einbiegen. Dort lasse ich viel zu viel Zeit liegen. In den Linkskurven ist es ganz okay."

"Aber speziell hier in Phillip Island biegt man mit 200 in die erste Kurve. Mir fehlt es einfach, diesen ersten Druck auszuüben, um das Motorrad in die Kurve hineinzubringen. Deshalb verliere ich viel Zeit. Wir werden sicher nicht am Rennen teilnehmen." Die Gesundheit geht vor, denn sportlich wäre ein positives Resultat schwierig zu schaffen gewesen. "Wenn man es realistisch sieht, habe ich vier Sekunden auf die Spitze verloren."

"Vom Fuß her müsste ich noch eine Sekunde finden und im besten Fall noch eine weitere halbe Sekunde. Wenn man es realistisch betrachtet, reicht es dann immer noch nicht, weil sich auch die anderen Fahrer verbessern werden. Es reicht dann für Platz 14", schätzt Bradl die Situation ein. "Und für Platz 14 sehe ich keinen Grund, dass ich mir alles abverlange und dann im großen Kampf mit den CRT-Piloten bin, und dann noch eine verrückte Aktion passiert."

Somit ist sein Blick auf Motegi gerichtet. In den kommenden Tagen wird Bradl mit seinem Physiotherapeuten weiterarbeiten. "Wir müssen mit den Ärzten jetzt alles bestmöglich machen, damit ich für Japan in der bestmöglichen Verfassung bin."

Fotoquelle: FGlaenzel

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