Jorge Lorenzo spulte souverän seine Runden ab und fuhr Bestzeit

MotoGP 2013

— 18.10.2013

Lorenzo mit klarer Freitagsbestzeit in Australien

Jorge Lorenzo (Yamaha) stellt auf Phillip Island eine klare Bestzeit im zweiten Freien Training auf - Dagegen haben die beiden Honda-Fahrer Schwierigkeiten

Weltmeister Jorge Lorenzo dominierte den Freitag auf Phillip Island. Nach der Bestzeit am Vormittag legte der Yamaha-Werksfahrer im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Australien zu und stellte eine überlegene Bestzeit auf. Lorenzo schraubte auf dem neu asphaltierten Asphalt die Marke auf 1:28,961 Minuten. Er war auch der einzige Fahrer, der unter 1:29 Minuten blieb. Stefan Bradl nahm am zweiten Freien Training nicht teil.

Für den Deutschen ist das Wochenende aufgrund seiner Knöchelverletzung von Sepang vorzeitig beendet, denn die Ärzte erklärten Bradl für nicht rennfit. Das Nachmittagstraining verlief für das Honda-Werksteam nicht problemlos. Marc Marquez stürzte bei der Anfahrt zu Lukey Heights. Mit der Ersatzmaschine konnte der WM-Favorit seine Vormittagszeit nicht verbessern. In der kombinierten Zeitenliste belegte er trotzdem den zweiten Platz, obwohl es im zweiten Training Rang sechs wurde.

Sein Teamkollege Dani Pedrosa stellte seine RC213V in der Stoner-Kurve ab. Auf der linken Seite stand eine Metallstange weg. Ein Fehler eines Mechanikers. Trotzdem fuhr Pedrosa mit dem zweiten Motorrad die drittschnellste Runde und hatte 0,517 Sekunden Rückstand auf Lorenzo. Für einen neuen Geschwindigkeitsrekord sorgte Alvaro Bautista (Gresini-Honda). Da auf der Zielgeraden Rückenwind blies, zischte der Spanier mit 343,90 km/h an der Boxenmauer entlang.

Der gute Top-Speed katapultierte Bautista auf den zweiten Platz nach vorne. Sein Rückstand auf Lorenzo betrug 0,477 Sekunden. Valentino Rossi (Yamaha/+0,576) folgte als Vierter. Cal Crutchlow belegte mit der Tech-3-Yamaha den fünften Rang (+0,706). Alle weiteren Fahrer lagen schon mehr als eine Sekunde zurück. Hinter Marquez reihte sich Rookie Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) als Siebter ein.

Bester CRT-Vertreter war Aspar-Pilot Randy de Puniet als Achter. Damit war der Franzose schneller als alle Ducati-Fahrer. Auf der schnellen Strecke lag de Puniet 1,2 Sekunden hinter Lorenzo zurück. Das Ducati-Werksteam sortierte sich auf den Plätzen neun und zehn ein. Nicky Hayden war einen Tick schneller als Andrea Dovizioso. Auf Lorenzo fehlten rund 1,7 Sekunden.

Auf den Positionen elf bis 14 folgten Andrea Iannone (Pramac-Ducati), Colin Edwards (Forward), Aleix Espargaro (Aspar) und Yonny Hernandez (Aspar). Klar der langsamste Fahrer war Lokalmatador Damian Cudlin (PBM), der um sechs Sekunden langsamer als Lorenzo war. Selbst auf Lukas Pesek (Ioda), der 22. und Vorletzter wurde, fehlten zwei Sekunden.

Fotoquelle: FGlaenzel

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