Andrea Iannone kratzte am Freitag an den Zeiten der Werks-Ducati

MotoGP 2013

— 18.10.2013

Pramac: Iannone in Schlagdistanz zu den Werksfahrern

Zufriedene Gesichter bei Pramac: Andrea Iannone fährt am Freitag auf dem Zeitenniveau der Ducati-Werksfahrer - Gutes Tempo von Yonny Hernandez

Pramac zog sich am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Australien der MotoGP auf Phillip Island achtbar aus der Affäre. Mit einer schnellsten Zeit von 1:30,792 Minuten verpasste Andrea Iannone als Elfter zwar vorläufig den Einzug in die Top 10 und damit direkte Qualifikation für Q2, doch im Vergleich zu seinen Markenkollegen Nicky Hayden und Andrea Dovizioso zeigte der Italiener eine starke Leistung. Yonny Hernandez beendete den ersten Trainingstag mit einer Zeit von 1:31,134 Minuten auf Rang 14.

"Es lief sehr gut. Wir waren sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag dicht an Nicky und Dovi dran und konnten einige Dinge verbessern", freut sich Iannone. Auf die Zeit von Dovizioso fehlten ihm nur 0,038 Sekunden, Hayden war nur knapp zwei Zehntelsekunden schneller als der 24-Jährige. Allerdings zeigt der Rückstand von gut 1,8 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo, dass Ducati auch auf Phillip Island nicht konkurrenzfähig ist.

So war auch Iannone mit der Abstimmung seiner GP13 noch nicht zufrieden. "In den schnellen Kurven habe ich wenig Vertrauen. Das Heck rutscht mir oft weg, daher müssen wir morgen auf jeden Fall etwas anderes ausprobieren, damit ich mehr Stabilität erhalte und schneller werde." Dennoch zog der Italiener ein positives Fazit: "Ich bin auf jeden Fall glücklich darüber, wie wir die Arbeit organisiert haben und hoffe, dass wir so weiter machen und ein gutes Resultat erzielen."

Auch Teamkollege Hernandez war zum Auftakt seines dritten Rennwochenendes für Pramac "glücklich über den Verlauf der Freien Trainings. Ich fuhr ein gutes Tempo. Nun konzentrieren wir uns darauf, ein besseres Gefühl für die neuen Reifen zu erhalten, damit ich meine Rundenzeiten weiter verbessern kann", so der Kolumbianer.

Einigkeit herrschte bei den Pramac-Piloten - wie auch bei den übrigen Fahrern - über den neuen Asphalt der Rennstrecke auf Phillip Island. "Durch den neuen Asphalt fährt sich das Motorrad viel einfacher. Man fährt wie auf Samt", sagt Iannone. "Es ist auf jeden Fall besser als in den vergangenen Jahren, obwohl die Strecke schon immer sehr schön war." Hernandez erklärt: "Obwohl ich hier noch nie mit einem MotoGP-Motorrad gefahren bin, fühlte ich mich gut. Der neue Asphalt ist viel besser. Die Bodenwellen sind verschwunden, wodurch wir schneller fahren können. Ich bin glücklich und bereite mich nun auf morgen vor, wo ich im Qualifying auf ein gutes Resultat hoffe."

Fotoquelle: Pramac

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