Randy de Puniet war am Freitag auf Phillip Island die Aspar-Speerspitze

MotoGP 2013

— 18.10.2013

Verkehrte Welt bei Aspar: De Puniet ärgert die Prototypen

Während Aleix Espargaro am ersten Trainingstag auf Phillip Island mit Problemen kämpft, zeigt Aspar-Teamkollege Randy de Puniet eine makellose Leistung

Das Kräfteverhältnis bei Aspar wurde am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Australien der MotoGP auf Phillip Island gehörig auf den Kopf gestellt. Zwar fuhr auch heute einer der Piloten in die Top 10 und damit vor die Prototypen von Ducati, doch war dies am Freitag Randy de Puniet. Während dem Franzosen nur 1,254 Sekunden auf die Bestzeit von Jorge Lorenzo (Yamaha) fehlten, kämpfte sein in der Regel stärkerer Teamkollege Aleix Espargaro mit Problemen an seiner ART und belegte mit einem Rückstand von 2,173 Sekunden auf die Spitze nur Rang 13.

"Ich bin sehr glücklich, denn der heutige Tag ist großartig verlaufen. Vom Vormittag an lief alles perfekt. Es ist schon einige Rennen her, seit ich zum letzten Mal so konkurrenzfähig war, daher habe ich das Fahren genossen", freut sich de Puniet, der in den vergangenen Rennen ein Formtief durchlaufen hatte. Doch heute fuhr er im zweiten Freien Training mit einer Rundenzeit von 1.30,215 Minuten auf der 4,448 Kilometer langen Strecke fast vier Zehntelsekunden schneller als Ducati-Pilot Nicky Hayden und war fast so schnell wie Bradley Smith auf der Tech-3-Yamaha.

"Das Team hat einen guten Job gemacht, was mir erlaubte, gute Zeiten zu fahren. Ich glaube, dass wir heute die optimale Position erreicht haben. Darüber hinaus bin zu zufrieden damit, dass wir schon auf das Rennen hingearbeitet haben", zieht de Puniet ein rundum positives Fazit. "Ich bin sehr optimistisch, denn ich war den ganzen Tag lang sehr konstant. Morgen möchte ich dieses Leistungs-Niveau halten, um im Qualifying die bestmögliche Startposition zu erzielen."

Ein anderes Bild zeigte sich bei Teamkollege Espargaro. "Heute lief es nicht wie erwartet. Im ersten Training habe ich mich auf dem Motorrad nicht wohlgefühlt, daher hatten wir für die zweite Session Änderungen geplant. Wir versuchten das Gefühl für die Front zu verbessern, damit ich später bremsen kann", erklärt der Spanier, der sich an diesem Wochenende mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den inoffiziellen Titel des CRT-Champions sichern wird.

"Zu Beginn des Nachmittagstrainings hatten wir ein Problem mit dem Motor, weshalb ich mit der Ersatzmaschine fahren musste. Die fühlte sich jedoch völlig anders an, weshalb ich nicht so schnell wie beabsichtigt fahren konnte", so Espargaro, der mit einer Zeit von 1.31,091 Minuten deutlich langsamer als de Puniet war und morgen im dritten Freien Training um den Einzug in den zweiten Abschnitt der Qualifikation kämpfen muss. Zudem hatte der Spanier ein Déjà-Vu-Erlebnis: "Heute war eine Wiederholung dessen, was vergangene Saison passiert ist. Der erste Tag auf Phillip Island war seltsam."

Fotoquelle: Aspar

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