Marc Marquez fuhr zum zehnten Mal in Folge in die erste Startreihe

MotoGP 2013

— 19.10.2013

Ziel erreicht: Marquez in Startreihe eins

Alles im Lot für Marc Marquez: Der WM-Spitzenreiter fährt im Qualifying von Phillip Island auf Startplatz zwei und ist auch für das Rennen zuversichtlich

Marc Marquez (Honda) arbeitete weiter am Unternehmen Titelgewinn in der MotoGP. Mit Platz zwei im Qualifying zum Großen Preis von Australien auf Phillip Island verschaffte sich der Spanier eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Schneller als Marquez war nur sein WM-Rivale Jorge Lorenzo (Yamaha), der mit einem Vorsprung von 0,221 Sekunden auf die Pole-Position fuhr. Marquez war dennoch mit dem Resultat des Qualifying sehr zufrieden. "Das Ziel war, in die erste Reihe zu fahren", sagt der Spanier.

Den ersten Startplatz hatte er nach den starken Trainingsleistungen von Lorenzo insgeheim schon abgeschrieben. "Ich wusste, dass die Yamaha mit dem weichen Reifen auf einer Runde sehr stark sein würde", sagt Marquez. "Im vierten Freien Training hatte ich einige Probleme, dort haben wir aber auch einen anderen Reifen und eine andere Abstimmung ausprobiert. Morgen möchten wir im Warmup noch einen Schritt machen. Ich habe aber ohnehin ein gutes Tempo für das Rennen."

Dort muss sich der Rookie auf eine ungewöhnliche Situation einstellen. Da die Bridgestone-Hinterreifen durch den neuen Asphalt der Strecke auf Phillip Island die Renndistanz von 28 Runden nicht überstehen würden, müssen die Fahrer nach spätestens 14 Runden die Boxengasse aufsuchen und auf das zweite Motorrad mit frischen Reifen wechseln.

Für Marquez keine ideale Konstellation: "Ich würde ein normales Rennen bevorzugen, aber jeder hat Probleme mit dem Hinterreifen. Ein Rennen über 14 Runden wäre für alle das Beste", sprach sich der Spanier bei der Pressekonferenz, als Entscheidung der Rennleitung noch nicht feststand, für eine Halbierung der Renndistanz aus: "Es sieht aber nach einem "Flag-to-flag" aus, was auch interessant wäre."

Wäre nach der Erneuerung des Streckenbelages ein Test im Vorfeld des Rennens eine geeignete Maßnahme gewesen, um die Reifenprobleme zu vermeiden? "Natürlich wäre das besser gewesen, nachdem schon die Superbikes einige Probleme hatten", sagt Marquez, der jedoch findet, dass man nachher immer klüger ist: "Jetzt sagt das jeder, aber vor dem Rennen wussten auch alle, dass es eine neue Oberfläche gibt, doch da hat niemand einen Test gefordert."

Fotoquelle: Repsol

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