Dani Pedrosa fuhr auf Phillip Island ungefährdet auf Rang zwei

MotoGP 2013

— 20.10.2013

Pedrosa freut sich über bestes Phillip-Island-Resultat

Dani Pedrosa erzielt trotz einiger Probleme mit Rang zwei sein bestes MotoGP-Ergebnis auf Phillip Island - Kein Vertrauen zum zweiten Motorrad

Schwierigkeiten am Anfang, Probleme mit dem zweiten Motorrad, doch am Ende stand mit Rang zwei beim Großen Preis von Australien das beste MotoGP-Ergebnis für Dani Pedrosa (Honda) auf Phillip Island zu Buche. Nach seinem Sieg in Malaysia zeigte der Spanier auch heute eine gute Leistung und musste sich im Ziel nach 19 Runden und einem Pflichtboxenstopp nur Jorge Lorenzo (Yamaha) geschlagen geben.

Dabei war es für Pedrosa alles andere als ein einfaches Rennen. In der Anfangsphase konnte er das Tempo von Lorenzo und seinem Teamkollegen Marc Marquez nicht mitgehen: "Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten. Ich bin gerutscht und wäre fast gestürzt, daher konnte ich den Anschluss nicht halten", sagt Pedrosa. Als jedoch der Boxenstopp mit Motorradwechsel näherrückte, der aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben worden war, fuhr Pedrosa die Lücke wieder zu.

"Vor dem Boxenstopp wollte ich die Lücke wieder schließen, was mir gelang. Ich habe dann bei der ersten Gelegenheit gestoppt um weniger Verkehr zu haben", so Pedrosa. "Mein Boxenstopp war nicht schlecht und auch auf der ersten Runde mit den kalten Reifen war ich recht schnell. Als ich zur ersten Kurve kam, fuhr Jorge gerade aus der Box." Der Yamaha-Pilot stoppte eine Runde später, verteidigte dabei aber die Führung.

Nach der Disqualifikation von Marquez, der eine Runde zu spät an die Box gefahren war, musste Pedrosa trotz neuer Schwierigkeiten nicht mehr um seine Position fürchten. "Ich habe mich auf dem zweiten Motorrad nicht gut gefühlt. Der Vorderreifen ist gerutscht, ich konnte nicht pushen", sagt er. "Ich habe dann versucht, so gut wie möglich zu Ende zu fahren, nicht zu stürzen und aufs Podium zu fahren."

Das gelang dem 28-Jährigen in dieser Saison schon zum elften Mal. Auf Phillip Island war es in achten Jahren MotoGP erst die zweite Podiumsplatzierung. "Ich bin sehr glücklich, denn auf dieser Strecke habe ich mich immer schwer getan. Heute und am gesamten Wochenende war ich jedoch konkurrenzfähig", so Pedrosa.

Pflichtboxenstopps wie im heutigen Rennen sind für den Honda-Piloten indes keine reguläre Option: "Heute war es in Ordnung, denn es war ein Notfall. Motorradrennen sollten aber nur aus einem Stint bestehen." Vor allem die ständig neuen Entscheidungen nervten den Spanier: "Alle fünf Minuten haben sich die Regeln geändert. Erst hieß es 14 Runden, dann 15 Runden, dann neun Runden. Es war schwierig zu verstehen, wann man reinkommen muss. Muss man vor oder nach der neunten Überquerung der Ziellinie stoppen?"

Fotoquelle: FGlaenzel

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