Marquez und Pedrosa kommen durch 34 Punkte getrennt nach Motegi

MotoGP 2013

— 22.10.2013

Honda-Heimspiel in Motegi: Zweiter Matchball für Marquez

Marc Marquez will die Enttäuschung seiner Australien-Disqualifikation vergessen machen - Dani Pedrosa hat im Kampf um den Titel noch nicht aufgegeben

Beim Grand Prix von Australien auf Phillip Island vergab Marc Marquez durch einen Irrtum seiner Honda-Crew Matchball Nummer eins für den WM-Titel in seinem ersten MotoGP-Jahr. Beim Honda-Heimspiel im japanischen Motegi hat der 20-jährige Spanier am kommenden Sonntag die zweite Chance, den Sack vorzeitig zuzumachen und sich als erster Rookie seit Kenny Roberts im Jahr 1978 zum Weltmeister der Königsklasse zu krönen.

"Natürlich bin ich über die Vorkommnisse auf Phillip Island enttäuscht, aber solche Dinge können passieren", sagt Marquez und fügt an: "Das Wichtigste ist, dass wir einmal mehr bewiesen haben, wozu wir fähig sind. Jetzt müssen wir nach vorn schauen und uns auf Motegi konzentrieren."

Nach seiner Disqualifikation und dem gleichzeitigen Sieg von Verfolger Jorge Lorenzo (Yamaha) kommt Marquez mit 18 Punkten Vorsprung auf den amtierenden Weltmeister zum Grand Prix von Japan. Holt der Honda-Rookie am Sonntag acht Punkte mehr als Lorenzo und verliert gleichzeitig nicht mehr als neun Punkte auf Teamkollege Dani Pedrosa, dann ist Marquez der MotoGP-Titel schon vor dem Saisonfinale in Valencia (10. November) sicher.

Doch der Tabellenführer ist im Hinblick auf den Stop-and-Go-Charakter des Twin Ring Motegi gewarnt. "Wir müssen sicherstellen, dass wir das Setup für die extremen Beschleunigungs- und Bremsphasen perfekt hinbekommen", sagt Marquez und versichert: "Wir werden von Beginn an alles geben, unser Programm normal durchziehen und alles daran setzen, um Australien vergessen zu machen."

Pedrosa, der als Tabellendritter mit 34 Punkten Rückstand auf Marquez ebenfalls noch Chancen auf seinen ersten MotoGP-Titel hat, siegte in den vergangenen beiden Jahren in Motegi und gibt sich voller Vorfreude: "Motegi ist für Honda ein wichtiges Rennen. Ich mag die Strecke und freue mich jedes Mal, dorthin zu kommen. Die Strecke verlangt viel Stabilität auf der Bremse und eine gute Traktion aus den Kurven heraus."

"Da es das letzte der drei Übersee-Rennen ist, sind wir alle müde. Es ist wichtig, die Konzentration zu behalten. Australien war ein seltsames Rennen, aber ich bin froh, dort einen guten zweiten Platz nach Hause gebracht zu haben", so Pedrosa.

Fotoquelle: Repsol

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