Dovizioso und Hayden warten noch auf ihren ersten Podestplatz der Saison 2013

MotoGP 2013

— 22.10.2013

Ducati zählt in Motegi auf besondere Umstände

Andrea Dovizioso hofft, dass ein für Motegi angekündigter Temperaturabfall der GP13 entgegenkommt - Nicky Hayden erwartet weiteres schwieriges Japan-Wochenende

Mit dem Grand Prix von Japan in Motegi steht den MotoGP-Teams am kommenden Wochenende das letzte Übersee-Rennen der Saison ins Haus. Bleibt es trocken, wird es das Ducati-Werksteam auch auf der japanischen Piste schwer haben, an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Zwar ist Motegi mit insgesamt vier Ducati-Siegen (drei durch Loris Capirossi und einer durch Casey Stoner) historisch gesehen ein gutes Pflaster für die Italiener, doch mit der aktuellen GP13 fährt man der Konkurrenz von Honda und Yamaha regelmäßig hinterher. So setzt man die Hoffnungen auf besondere Umstände.

"Motegi ist eine Strecke, die ich mag, aber wir müssen abwarten, welche Temperaturen uns dort erwarten", gibt sich Andrea Dovizioso vorsichtig. "Im Moment deutet es darauf hin, dass es etwas kühler werden könnte als sonst. Dadurch könnte unser Motorrad besser funktionieren als in Malaysia und Australien. Ich hoffe, dass dem so ist, denn wir müssen den Rückstand auf die Spitze verkürzen", so der Italiener, dessen bestes Motegi-Ergebnis Platz zwei aus der Saison 2010 ist. An jenem Wochenende gelang dem damaligen Honda-Werksfahrer zudem seine bisher einzige Pole-Position in der Königsklasse.

Doviziosos Teamkollege Nicky Hayden stand in Motegi noch nie auf dem Podium. Sein bestes Ducati-Ergebnis auf dieser Strecke ist Platz sieben aus der Saison 2011. Entsprechend ernüchtert fällt die Vorschau des US-Amerikaners aus: "Motegi war in der Vergangenheit keine gute Strecke für mich. Ich hatte regelmäßig zu kämpfen und erwarte ein schwieriges Wochenende."

"Aufgrund des Stop-and-Go-Charakters verliert das Vorderrad schnell die Bodenhaftung. Das hat es für mich zuletzt schwer gemacht, die Leistung der Ducati zu nutzen", sagt Hayden, der sich immerhin auf das Drumherum freut: "Es ist ein besonderes Rennen. Tradition und Geschichte werden in Japan groß geschrieben. Die Fans sind immer mit vollem Enthusiasmus dabei. Das macht Spaß."

"Motegi ist eine ungewöhnliche Strecke", weiß Ducati-Teammanager Vittoriano Guareschi. "Das Setup unterscheidet sich stark von dem aus Phillip Island, denn in Motegi haben wir es statt mit schnellen, langgezogenen Kurven mit einem Stop-and-Go-Layout zu tun. Es besteht die Chance auf niedrige Temperaturen oder Regen. Wir versuchen, auf alles vorbereitet zu sein."

Fotoquelle: Ducati

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