Sandro Cortese vertrieb sich die Wartezeit mit seinen Kollegen an der Box

MotoGP 2013

— 25.10.2013

Fahrerstimmen: "Ein langweiliger Tag"

Die Fahrer verstehen die Absage der Training aus Sicherheitsgründen, doch im Fahrerlager von Motegi herrschte am Freitag in erster Linie Langeweile

Der Nebel sorgte am Freitag für viel Langeweile im Fahrerlager von Motegi. Da der Helikopter nicht starten konnte, saßen die Fahrer und Teammitglieder untätig an den Boxen und versuchten sich die Zeit zu vertreiben. Aus Sicherheitsgründen waren alle mit der Entscheidung der Rennleitung einverstanden. Abgesehen davon wären die Streckenverhältnisse ausreichend gewesen. Der Nebel behinderte die Sicht auf der Strecke selbst kaum und auch der Regen wäre kein Problem gewesen.

"Es ist schade, dass wir heute nicht fahren konnten, obwohl es die Bedingungen auf der Strecke eigentlich erlaubt hätten", findet Sandro Cortese. "Aber Sicherheit geht vor und somit konnten wir nichts tun, außer warten, warten, warten. Jetzt hoffen wir, dass es morgen besser aussieht." Auch für MotoGP-Starter Stefan Bradl kam die Absage zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn der Deutsche wollte den Zustand seines verletzten Knöchels überprüfen.

"Was kann ich dazu sagen? Ich bin ziemlich enttäuscht, weil ich mich heute unbedingt testen wollte, die Sicherheit geht jedoch vor. Das Einzige, was wir machen können, ist uns auf morgen vorzubereiten und zu hoffen, dass das Wetter sich zum Besseren wendet", hofft der Zahlinger. Speziell die nasse Strecke wäre eine gute Trainingsmöglichkeit gewesen, denn in diesem Jahr wurde noch nicht viel im Regen gefahren.

Diese verpasste Gelegenheit ärgert Marcel Schrötter: "Natürlich ist es schade, einen Trainingstag auf diese Art und Weise zu verlieren. Ich wäre schon gerne ein paar Runden im Nassen gefahren, weil es nicht geschadet hätte im Regen mehr Erfahrungen mit dem Moto2-Bike zu sammeln. In diesem Jahr gab es ja noch nicht so oft die Gelegenheit dazu."

"Der Streckenzustand war meiner Meinung nach nicht schlimm, aber die Entscheidung der Renndirektion ist verständlich, da die Sicherheit der Piloten absolut oberste Priorität genießt. Und das ist in jeden Fall zu respektieren. Hoffentlich bessert sich die Situation, damit morgen der Zeitplan, wie auch immer dieser aussehen wird, planmäßig durchgezogen werden kann."

Der Schweizer Tom Lüthi bringt die Stimmung auf den Punkt: "Dieser Tag war langweilig für uns alle. Doch wenn aus Mangel eines Rettungshubschraubers nicht trainiert wird, ist das besser, als unverantwortliche Risiken einzugehen, denn das Streckenspital hier im Twin Ring ist für schwerere Notfälle nur unzureichend ausgerüstet. Deshalb ist es durchaus möglich, dass wir auch morgen zunächst nicht fahren können. In diesem Fall wäre es aber schön, rechtzeitig Bescheid zu bekommen - denn dann möchte ich in Ruhe ausschlafen."

Fotoquelle: IntactGP

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