Cal Crutchlow fuhr in Motegi sein schwächstes Qualifying der Saison

MotoGP 2013

— 26.10.2013

Crutchlow und Smith verpassen die Top 10

Enttäuschung bei Tech 3: Cal Crutchlow und Bradley Smith klagen über Bremsprobleme und verpassen im Qualifying als Elfter und 13ter die Top 10

In der Box von Tech 3 sah man nach dem Qualifying der MotoGP zum Großen Preis von Japan in Motegi lange Gesichter. Zwar waren Cal Crutchlow und Bradley Smith nach den Verzögerungen durch Nebel und Regen froh, die die 4,801 Kilometer lange Strecke endlich unter die Rädern nehmen zu können, doch mit den Positionen elf und 13 lieferten die beiden Yamaha-Piloten eine enttäuschende Leistung ab. Auf die Pole-Zeit von Markenkollege Jorge Lorenzo fehlte den Tech-3-Piloten auf abtrocknender Strecke 2,5 beziehungsweise 3,6 Sekunden.

"Ich bin im Qualifying normalerweise recht stark, daher hatte ich nicht erwartet, zum ersten Mal in dieser Saison außerhalb der Top 10 zu stehen", zeigt sich Crutchlow enttäuscht. "Ich war zuversichtlich, unter die besten sechs zu fahren, denn für gewöhnlich bin ich im Nassen recht schnell und war im Regen von Le Mans Zweiter. Aber beim Versuch mit meinem letzten Vorderreifen trocknete es ab und ich konnte das Motorrad aus irgendeinem Grund nicht anhalten", so der 27-Jährige.

"Ich habe alles gegeben, bin aber in den letzten beiden Runden drei Mal ins Kiesbett gefahren. Das ist enttäuschend, denn bei einer dieser Runde hatte ich mich stark verbessert und hätte einige Positionen gutmachen können", so Crutchlow. "Von Platz elf aus wird es ein sehr hartes Rennen, aber es sieht so aus, als wäre es morgen trocken. Hoffentlich ist es schon im Training am Vormittag trocken, denn wir sind hier noch nicht mit einem Trocken-Setup und Slicks gefahren."

"Bei meinem ersten Versuch fühlte ich mich auf den Bridgestone-Regenreifen, auf denen ich noch nicht viel Erfahrung habe, überraschend wohl. Der Grip im Nassen ist auf dieser Strecke unglaublich, was man daran sieht, dass Lorenzo nur acht Sekunden langsamer als der Rundenrekord im Trockenen war", so Smith, der ebenfalls über ein problematisches Qualifying und ähnliche Bremsprobleme wie sein Teamkollege klagte.

"Ich lag auf Position sieben und war zuversichtlich, diese Position bis zum Ende der Session zu halten, aber leider hatte ich ein kleines Problem mit der Vorderradbremse. Bei sechs harten Bremspunkten hat mich das eine Menge Zeit gekostet, ich denke mein Tempo war deutlich schneller", so Smith. "Von Platz 13 aus wird es ein schwieriges Rennen. Es sieht so aus, als würde es morgen trocken sein. Hoffentlich funktioniert unser Basis-Setup, denn wir haben nur 50 Minuten Trainingszeit um an der Rennabstimmung zu arbeiten."

Fotoquelle: Tech 3

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