Jorge Lorenzo eroberte zum vierten Mal die Pole-Position in diesem Jahr

MotoGP 2013

— 26.10.2013

Lorenzo: "Konnte zu 100 Prozent angreifen"

Jorge Lorenzo fährt im Regen souverän und erobert mit deutlichem Vorsprung die Pole-Position in Motegi - Mit jeder Runde wurde sein Selbstvertrauen größer

Aus dem längsten und schwierigsten Qualifying der Saison ging Jorge Lorenzo als Sieger hervor. Der Yamaha-Werksfahrer machte auf nasser und später abtrocknender Strecke auf dem Twin-Ring Motegi in Japan alles richtig und sicherte sich die Pole-Position. Der Spanier war um 0,658 Sekunden schneller als sein WM-Gegner Marc Marquez (Honda). Auch wenn es eine souveräne Vorstellung war, war es für Lorenzo nicht einfach.

"Zu Beginn hatte ich nicht viel Vertrauen, denn in Le Mans hatte ich im Regenrennen kein gutes Gefühl, und in Assen habe ich mich im Nassen verletzt", blickt Lorenzo auf die letzten Regenfahrten in diesem Jahr zurück. "Deshalb bin ich zu Trainingsbeginn langsam und vorsichtig gefahren. Mit der Zeit fand ich immer mehr Vertrauen und am Ende fühlte ich mich überall gut - auf der Bremse, bei der Beschleunigung und fast überall."

"Deshalb konnte ich zu 100 Prozent angreifen und bin diese gute Runde gefahren." Insgesamt drehte der Motegi-Sieger von 2009 25 Runden im bisher einzigen Training. Das entspricht knapp mehr als einer Renndistanz, denn der Grand Prix ist auf 24 Runden angelegt. "Gestern war das Wetter so schlecht, sodass wir nicht trainieren konnten. Der Helikopter konnte nicht starten."

"Alle haben übereingestimmt, dass die Sicherheit vor geht. Heute hatten wir Glück und konnten fahren. Eine Stunde und 15 Minuten waren viel, um das Limit der Strecke und die Streckenverhältnisse auszuloten." Am Sonntag findet ein kurzes Warmup statt, gefolgt vom Rennen. Die Vorbereitungszeit ist kurz. Zudem soll es am Sonntag trocken sein. "Das Warmup wird sehr wichtig, sollte es trocken sein. Wir müssen beide Motorräder überprüfen und die beste Abstimmung herausfinden."

"Wir müssen alle Minuten voll ausnützen", streicht Lorenzo die Bedeutung hervor. Seine WM-Chancen sieht er entspannt. Der Sieg ist sein Ziel, alles andere liegt in den Händen von Marquez. "Es ist wie ein Geschenk, denn vor dem Rennen in Australien war unsere WM-Chance so gut wie vorbei. Jetzt haben wir eine neue Chance erhalten. Ich fühlte mich heute im Nassen wohl. Warten wir ab, wie es morgen im Trockenen läuft. Ich habe Selbstvertrauen, will angreifen und versuchen das Rennen zu gewinnen. Ich werde es versuchen, dann sehen wir weiter, was am Rennende passieren wird."

Fotoquelle: Yamaha

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