Nicky Hayden setzte sich im Regen mit schnellen Runden in Szene

MotoGP 2013

— 26.10.2013

Hayden glücklich: "Im Regen verschwinden die Probleme"

Nicky Hayden kämpft in Motegi um die Pole-Position mit und steht zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren in der ersten Startreihe - Im Nassen funktioniert die Ducati gut

Für die positive Überraschung des Qualifyings in Japan sorgte Nicky Hayden. Dass die Ducati GP13 im Regen gut funktioniert, war bekannt, doch der US-Amerikaner setzte es um, während sein Teamkollege Andrea Dovizioso größere Mühe hatte. Hayden fuhr auf nasser Piste starke Rundenzeiten und hielt lange Platz eins. Als der Asphalt gegen Ende der 75 Minuten trockener wurde, rutschte Hayden schließlich noch auf Startplatz drei zurück. Für den Weltmeister von 2006 war es seit langer Zeit das mit Abstand beste Qualifying-Ergebnis.

Zum letzten Mal stand er in Jerez 2012 in der ersten Reihe. Dementsprechend strahlte Hayden vor Freude. "Ich bin sehr glücklich, dass ich es nach einer sehr schwierigen Saison in die erste Startreihe geschafft habe. Auf der anderen Seite bin ich auch ein wenig enttäuscht, denn zeitweise war ich sehr schnell unterwegs und hatte ein sehr gutes Gefühl. Ich dachte, dass die Pole-Position eine Möglichkeit wäre, aber in den letzten zehn bis 15 Minuten haben die anderen Jungs zugelegt."

"Als die Strecke abtrocknete, konnte ich mich nicht steigern. Vielleicht hätte ich mir neue Reifen und vor allem einen neuen Vorderreifen für den letzten Angriff holen sollen", denkt Hayden nach. Es klappte schließlich nicht mit seiner ersten Pole-Position seit Estoril 2007. Jorge Lorenzo war am Ende doch noch um eine Sekunde schneller. Trotzdem zeigte Hayden bei seinem vorletzten Rennen für Ducati sein Können.

"Wir wissen, dass unser Motorrad im Nassen viel besser läuft. Es gibt kaum Probleme. Das Einlenkverhalten, das Chattering, die Wheelies sind kaum Probleme. Die Schwierigkeiten verschwinden im Regen und das Motorrad funktioniert gut", nennt er die Gründe für die positive Vorstellung. Für Ducati ist Regen gut. Hayden merkt aber an: "Es ist schade für die Fans, aber wir freuen uns auf das Rennen."

"Wichtig ist, dass ich aus der ersten Reihe meine Vorteile ziehen kann. Wir wissen, dass es im Trockenen deutlich schwieriger wird. Trotzdem ist es schön, dass ich weiter vorne stehe. Ich versuche einen guten Start zu haben und dann so lange wie möglich mitzukämpfen. Es ist schön, dass wir heute glücklich sein können. Meine Jungs arbeiten hart, obwohl die Situation nicht einfach ist. Sie sind trotzdem konzentriert und geben mir das Beste. Hinter mir steht eine Gruppe von guten Leuten. Sie sind Profis und machen die bestmögliche Arbeit." Zum bisher letzten Mal stand Hayden in Jerez 2011 auf dem Podest.

Fotoquelle: Ducati

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