Cal Crutchlow und Bradley Smith lieferten sich in Motegi ein Team-Duell

MotoGP 2013

— 27.10.2013

Crutchlow gewinnt die Tech-3-Meisterschaft

Cal Crutchlow und Bradley Smith kämpfen in Motegi lange Zeit miteinander, doch am Ende setzt sich die Erfahrung des 27-Jährigen durch

Cal Crutchlow gegen Bradley Smith: Die beiden Tech-3-Piloten fuhren beim Großen Preis von Japan in Motegi, dem vorletzten Rennen der MotorGP-Weltmeisterschaft 2013, lange Zeit gegeneinander ihr eigenes Rennen. Während in der Anfangsphase Smith vor seinem erfahrenen Teamkollegen lag, setzte sich letztlich die Routine von Crutchlow durch. Mit Platz sieben blieb der 27-Jährige allerdings hinter seinen Erwartungen zurück, während sich Smith über den achten Platz freute.

Zu Beginn des Rennens hatte Crutchlow gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen. "Es war ein sehr schwieriges Rennen, denn schon in der ersten Runde bemerkte ich, dass ich ein Problem mit der Vorderradbremse habe, die überhitzte. Auch die Entscheidung für den harten Hinterreifen war nicht die beste Wahl. Bradley hatte den weicheren gewählt, und wegen des Problems mit der Bremse musste ich mich in den ersten Runden darauf konzentrieren, ihm nicht ins Heck zu fahren", berichtet der Brite.

Teamkollege Smith hatte sich nach durchwachsenem Qualifying mit einem Blitzstart nach vorne katapultiert. "Ich wusste, dass es von Startplatz 13 aus ein schwieriges Rennen werden würde, aber glücklicherweise gelang mir ein guter Start. Ich versuchte von Beginn an Druck zu machen und konnte Bradl in den ersten Runden folgen. Wir haben an diesem Wochenende mit vollem Tank Fortschritte gemacht, was mir sehr dabei geholfen hat, einen guten Rhythmus zu finden", so der 22-Jährige.

"In der zweiten Rennhälfte war mein Reifen besser und ich konnte Bradley überholen, doch als Valentino zu mir aufschloss, war er ein wenig schneller", sagt Crutchlow. Smith nutzte die Aufholjagd von Valentino Rossi, der nach einem Fahrfehler weit zurückgefallen war, für etwas Anschauungsunterricht. "Ich sah, dass Valentino zu Beginn des Rennens einen Fehler machte und wusste, dass er zurückkommen wird. Als er mich überholte, habe ich versucht ihm zu folgen."

Im Ziel fiel das Fazit der beiden Tech-3-Piloten unterschiedlich aus. "Es hat nur wenig gefehlt, um konkurrenzfähiger zu sein, aber selbst wenn ich wie Lorenzo den weichen Reifen gewählt hätte, wäre ich nicht so schnell wie er gewesen", sagt Crutchlow. "Positiv ist, dass ich den fünften Platz in der Meisterschaft behaupten konnte."

Smith war hingegen mit der achten Position zufrieden. "Heute war der Abstand zu den anderen Satelliten-Fahrern so gering wie noch nie. Das macht mich glücklich, vor allem weil wir heute Vormittag nur eine trockene Trainingssitzung hatten, um das Motorrad abzustimmen", so der MotoGP-Rookie. "Ich freue mich über die Fortschritte, die wir im Laufe der Saison gemacht haben, und nachdem der zehnte Platz nun sicher zu sein scheint, möchte ich die Meisterschaft mit einem guten Rennen in Valencia beenden."

Fotoquelle: Tech 3

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