Marc Marquez reicht am Sonntag ein vierter Platz, wenn Jorge Lorenzo gewinnt

MotoGP 2013

— 07.11.2013

Marquez: "Bereit für das wohl wichtigste Wochenende"

Der WM-Leader möchte die Konzentration beim Saisonfinale hoch halten und hat sich das WM-Finale von 2006 ganz genau angesehen

Marc Marquez steht vor seinem größten Erfolg seiner Karriere: Bereits in seiner Rookie-Saison greift der Spanier nach der MotoGP-Krone und geht als Favorit ins finale Rennwochenende der Saison 2013. Der Moto2-Weltmeister von 2012 liegt vor dem Rennen in Valencia 13 Punkte vor Landsmann Jorge Lorenzo, der die beiden vergangenen Rennen in Australien und Japan für sich entscheiden konnte.

Vor dem Showdown hat Marquez versucht, seinen Körper für das letzte Rennen der Saison vorzubereiten und sich mental darauf einzustellen: "Ich hatte eine gewöhnliche Woche, bin Rad gefahren und war im Fitnessstudio. Ich habe versucht, mich Zuhause zu entspannen", berichtet der Honda-Werkspilot, der sich von seinem Sturz von Motegi wieder erholt hat: "Ich bin komplett fit. Beim vergangenen Rennen war es nicht ideal, doch nun fühle ich mich bereit für das wohl wichtigste Wochenende der Saison."

"Ich hatte bereits 2010 bei den 125ern hier ein wichtiges Wochenende. In der MotoGP ist es aber immer etwas anders. Wir versuchen, wie immer unser Bestes zu geben", erklärt Marquez, der vor etwa einem Jahr erstmals auf der RC213V saß. "Ich habe vor einem Jahr hier meine erste Pressekonferenz als MotoGP-Pilot gegeben. Ich war sehr nervös", erinnert er sich. "Nun bin ich etwas entspannter. Damals hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich jetzt in dieser Situation bin und die Meisterschaft anführe."

Dass Lorenzo nichts unversucht lassen wird, weiß auch Marquez. "Jorge ist sehr stark. Bei den beiden vergangenen Rennen war er sehr stark. Er hat sehr viel Erfahrung in der MotoGP. Das spürt man, wenn man gegen ihn fährt. Jorge wird den Druck steigern", ist sich der 20-Jährige bewusst. Leistet Teamkollege Dani Pedrosa Schützenhilfe? "Ich weiß es nicht", lässt Marquez offen und fordert: "Wir müssen uns auf unsere Arbeit konzentrieren."

"Mein Ziel entspricht dem der bisherigen Rennen. Ich möchte am Freitag und Samstag konzentriert sein und dann sehen wir, wie es am Sonntag nach dem Warmup aussieht", bemerkt der MotoGP-Rookie, der sich das WM-Finale von 2006 ganz genau angesehen hat. Es war das bisher letzte Saisonfinale, bei dem die WM im letzten Rennen entschieden wurde. Damals leistete sich Valentino Rossi einen Fehler und ermöglichte damit Nicky Hayden den Titelgewinn.

"Natürlich habe ich mir das Rennen angesehen. Es war das erste Rennen, das ich mir ansah, als ich wieder Zuhause war", gesteht Marquez, der bestätigt, dass an Rossis Yamaha im Rennen irgendetwas nicht stimmte. "Wie Valentino bereits sagte, war es merkwürdig. Ich habe auch die Sessions vom Freitag und Samstag angesehen. Er hatte ein gutes Tempo. Ich weiß nicht, was im Rennen passierte."

"Wir müssen uns voll konzentrieren, weil im Rennen alles passieren kann", warnt Marquez, der nicht das erleben möchte, was Rossi vor sieben Jahren erfuhr. "Valentino hatte ein gutes Wochenende, doch im Rennen bekam er Probleme. Wir müssen in den Top 4 ins Ziel kommen, was in der MotoGP nicht einfach ist."

Fotoquelle: FGlaenzel

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