Valentino Rossi arbeitete an der neuen ECU und dem Kraftstoffverbrauch

MotoGP 2013

— 13.11.2013

Rossi arbeitet an der ECU und am Kraftstoffverbrauch

Valentino Rossi ist mit der Arbeit beim Valencia-Test zufrieden - Der Kraftstoffverbrauch bereitet Sorgen, zudem muss der Kurveneingang besser werden

Yamaha konzentrierte sich am zweiten Testtag in Valencia hauptsächlich auf die neueste Version der M1. Jorge Lorenzo sieht in diesem Motorrad Potenzial, aber es müssen noch einige Bereiche weiterentwickelt werden. Auch Valentino Rossi ist dieser Meinung. "Wir haben uns am Dienstag mehr auf das neue Motorrad konzentriert. An diesem Motorrad ist die neue ECU verbaut. Es war aber schwieriger als am Montag. Ich war nicht so schnell. Außerdem konnte ich das Bike am Montag besser fahren."

"Wir haben aber viel mit dem neuen Motorrad gearbeitet und einige Systeme für den Motor und den Treibstoffverbrauch getestet. Es war ein guter Test. Wir haben viel gearbeitet", berichtet Rossi. "Die Performance war am Ende nicht fantastisch, aber wir haben wichtige Arbeit für diesen Winter erledigt, damit wir im nächsten Jahr konkurrenzfähiger sind." Rossi drehte am Dienstag insgesamt 57 Runden und kam auf eine persönliche Bestzeit von 1:31,843 Minuten.

Damit blieb er rund eine halbe Sekunde über seiner Montagszeit. Im kommenden Jahr steht den Werksteams für die Renndistanz nur noch 20 Liter Kraftstoff zur Verfügung. Die Elektronik regelt die Power so, damit der Fahrer die Distanz schafft. Für Rossi, der größer und schwerer als Lorenzo ist, ein weiterer Nachteil. "In diesem Jahr war ich mit 21 Litern Tankinhalt oft am Limit. Mit nur noch 20 Litern ist es schlimmer", gibt er zu Bedenken.

"Mit weniger Benzin ist das Motorrad viel schwieriger zu fahren. Wenn der Motor zu mager eingestellt ist, erinnert es an einen Zweitakter. Mit weniger Benzin ist der Motor viel aggressiver. Daran müssen wir arbeiten." Zudem streicht Rossi die gleichen Schwachstellen des Motorrades wie Lorenzo hervor: "In dieser Saison war ich in der Bremsphase und am Kurveneingang nicht stark genug. In diesem Bereich müssen wir besser werden."

"Ich muss mit dem Vorderreifen besser arbeiten können, denn Honda kann später bremsen und etwas schneller in die Kurven einbiegen. Das müssen wir lösen. Außerdem müssen wir auch am Getriebe arbeiten." Beim Test arbeitete Rossi auch erstmals mit seinem neuen Chrew-Cief zusammen. "Ich habe ein gutes Gefühl, aber wir stehen erst am Anfang", sagt Rossi über Silvano Galbusera. "Wir müssen uns gegenseitig verstehen."

"Gemeinsam mit Yamaha müssen wir nun arbeiten und verstehen, wie wir die Performance für die nächste Saison verbessern können." Den Winter wird sich Rossi mit motorsportlichen Aktivitäten vertreiben. Unter anderem steht auch sein Start bei der Monza Rallye auf dem Programm. "Rallye und Supermotard. Es gibt Urlaub und Motorsport", lacht Rossi.

Fotoquelle: Yamaha

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