Marc Marquez testete am Dienstag drei unterschiedliche Maschinen

MotoGP 2013

— 13.11.2013

Marquez arbeitet beim Test in Valencia an mehr Konstanz

Beim zweiten Testtag des Nachsaisontests sichert sich der neue Weltmeister die Bestzeit und lobt den neuen Prototyp für die kommende Saison

Honda hat bereits im Laufe der Saison 2013 intensiv an der neuen RC213V für 2014 gearbeitet. In Aragon präsentierte man erstmals nach dem Grand Prix von Katalonien den Prototyp für 2014. Später wurde das Motorrad basierend auf den Kommentaren der Werkspiloten für den Misano-Test komplett umgebaut. Und auch beim Nachsaisontest stand eine neue Ausbaustufe in der Repsol-Honda-Box.

Weltmeister Marc Marquez fuhr mit der neuen Maschine die Tagesbestzeit und verpasste seine Pole-Position-Zeit um lediglich drei Zehntelsekunden. "Es lief nicht schlecht. Wir haben drei Motorräder miteinander verglichen", bemerkt der 20-Jährige. "Das waren die normale Maschine, ein weiterer Prototyp, der bereits beim Misano-Test zum Einsatz kam sowie ein weiterer Prototyp, der einige Änderungen hatte."

"Ich hatte auf allen drei Maschinen ein gutes Gefühl und erkannte Stärken und Schwächen. Die Rundenzeiten waren gut. Ich hoffe, am Mittwoch noch ein paar Dinge zu probieren und das Setup zu verbessern. Es gibt einige Dinge, die wir noch verbessern können", erklärt Marquez, der mit der komplett neuen Maschine am besten zurechtkam: "Das dritte Motorrad mag ich im Vergleich mit den beiden anderen Maschinen etwas mehr. Ich war damit ein bisschen schneller und auch ziemlich konstant unterwegs. Das war wichtig."

"Wir werden uns beim nächsten Test auf die Konstanz konzentrieren", betont der Weltmeister von 2013, der in seiner Rookie-Saison sein Tempo nicht immer optimal umsetzen konnte. "Das neue Motorrad ist vermutlich im Kurvenscheitel etwas besser als das alte. Am Kurvenausgang unterscheiden sie sich nicht, doch im Kurvenscheitel bietet das Motorrad etwas mehr Haftung in maximaler Schräglage. Dafür verlieren wir auf der Bremse ein bisschen."

"Doch wir müssen das Setup noch anpassen. Wir haben intensiv am Motorrad gearbeitet, das Setup blieb aber unangetastet", schildert Marquez, der am Montag nicht testete. Am Dienstag konnte der Ausnahmekönner einen Sturz geradeso vermeiden. Als das Motorrad die Haftung verlor, stützte sich der Spanier mit Knie und Ellbogen ab und rettete die Situation: "Ich hatte eine kleine Schrecksekunde. Die Kamera verfolgt mich. Ich weiß aber nicht mehr, welches Motorrad ich zu dem Zeitpunkt fuhr. Es war vermutlich das zweite Motorrad."

Fotoquelle: Repsol

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Marc Marquez Valencia

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