Honda-Werkspilot Dani Pedrosa wechselte zwischen den drei Motorrädern hin und her

MotoGP 2013

— 13.11.2013

Pedrosa: Arbeit mit der neuen ECU steht im Vordergrund

Honda muss 2014 erstmals auf ein Steuergerät einer Fremdfirma zurückgreifen - Dani Pedrosa spürt auf dem Motorrad kaum einen Unterschied

Nachdem Honda den ersten Testtag in Valencia ausließ, gingen Weltmeister Marc Marquez und Teamkollege Dani Pedrosa am Dienstag wieder auf die Strecke. Drei verschiedene Motorräder hatten die beiden Spanier zur Verfügung - darunter zwei Prototypen für die kommende Saison. 2014 müssen alle Motorräder mit dem Einheitssteuergerät von Magneti Marelli ausgerüstet sein. Honda verwendete bisher eine Eigenentwicklung und muss deshalb noch Erfahrungen sammeln.

Pedrosa spulte am Dienstag 72 Runden ab und war einer der fleißigsten Fahrer auf der Strecke. "Ich habe zwischen den Motorrädern hin und her gewechselt", bemerkt er. "Es gibt Unterschiede. Die Motorräder haben Stärken und Schwächen. Es war wichtig, alle Motorräder zu testen. Die Regeln sind 2014 ein bisschen anders. Wir müssen eine andere ECU verwenden. Man muss sich daran anpassen und überprüfen, ob Probleme auftreten oder nicht."

"Zudem haben wir die Motorräder getestet und uns angesehen, wie sie mit den Reifen harmonieren", schildert Pedrosa, der keine Probleme mit dem Magneti-Marelli-Steuergerät hatte. "Es gibt ein paar Unterschiede, doch beim Fahren spürt man kaum einen Unterschied. Wir haben aber nun einen Liter weniger Sprit zur Verfügung", hebt der Spanier hervor. "Momentan befinden wir uns nicht in einer Rennsituation. Wir müssen noch überprüfen, wie hoch der Verbrauch ist und wie die Mappings einen Einfluss darauf haben."

"Die Ingenieure versuchen, den idealen Weg zu finden", erklärt der Vizeweltmeister von 2012. "Honda verwendete immer ein eigenes Steuergerät. Es ist das erste Mal, dass sie mit einem Fremdhersteller zusammenarbeiten. Nun muss Honda die Lage analysieren", berichtet der Routinier, der am Kurvenausgang nicht komplett zufrieden war. In der laufenden Saison bemangelte der kleine Spanier oft fehlende Haftung.

"Die Traktion könnte immer besser sein. Darauf konzentrieren wir uns momentan", erklärt Werkspilot Pedrosa. "Die Bremsstabilität ist okay, doch das Motorrad ist noch ein bisschen unruhig. Es ist immer besser, ein bisschen mehr Stabilität zu haben, damit man keine Energie verschwendet."

Fotoquelle: FGlaenzel

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