Marc Marquez freut sich über mehr Stabilität am Kurvenausgang

MotoGP 2013

— 14.11.2013

Marquez: Beeindruckende Testbestzeit mit 2014er-Bike

Der neue Weltmeister beendet den Nachsaisontest mit einer deutlichen Bestzeit und konzentriert sich auf die Arbeit mit der neuesten Ausbaustufe der RC213V

Mit einer Zeit von 1:30.287 Minuten hat sich Honda-Werkspilot am finalen Testtag in Valencia an der Spitze behauptet und seine Pole-Position-Zeit nur knapp verpasst. Der neue Weltmeister arbeitete am Mittwoch ausschließlich mit der neuen Ausbaustufe des 2014er-Modells. Am Dienstag kam er mit diesem Modell am besten zurecht. Insgesamt 56 Runden drehte Marquez am dritten Testtag.

"Ich bin mit dem Tag sehr zufrieden und danke meinem Team für die harte Arbeit. Wir haben die Testarbeit fortgeführt und uns auf ein Motorrad konzentriert: den Prototyp, der mir am Dienstag das beste Gefühl vermittelte. Wir haben unterschiedliche Elektronik-Konfigurationen und Setups probiert und sind mit den Ergebnissen ziemlich zufrieden", schilder Marquez. "Am wichtigsten ist, dass wir sehr viele Daten gesammelt haben an den beiden Tagen. Honda kann über den Winter damit arbeiten und uns für den nächsten Test in Malaysia Updates geben."

Durch die Regeländerungen muss Honda für die kommende Saison das Steuergerät wechseln. Ab 2014 müssen alle Teams das Einheitssteuergerät verwenden. "Wir haben am Mittwoch ausschließlich das Steuergerät von Magneti Marelli verwendet, auf dem die Honda-Software aufgespielt war", bemerkt Marquez, der keine Rennsimulation absolvierte und bei jeder Ausfahrt aus der Boxengasse wenige Runden fuhr.

"Ich habe die Reifen verwendet, mit denen wir das Rennen beenden konnten. Ich denke, mein längster Stint war sechs oder fünf Runden lang", erklärt der 20-Jährige. In der kommenden Saison muss Marquez mit 20 Litern Treibstoff auskommen. "Unsere Reichweite hat sich etwas verändert. Doch wir sind beim Test nicht darauf eingegangen. Ich fragte die Ingenieure, ob ein Longrun nötig sei, doch sie verneinten das. Dagegen hatte ich nichts einzuwenden (lacht; Anm. d. Red.)."

"Wir haben verglichen mit dem Motorrad von 2013 etwas mehr Haftung in Schräglage. Am Kurvenausgang ist das neue Motorrad etwas stabiler. Am Kurveneingang müssen wir noch arbeiten, um mehr Stabilität zu erhalten", analysiert Marquez, der nach dem abschließenden Test einen Interview-Marathon erwartet. "Im Januar nehme ich eventuell an einem Dirttrack-Rennen teil. Das wurde aber noch nicht bestätigt. Vielleicht gehe ich auch bei irgendeinem Autorennen an den Start", lässt der Spanier offen. Beim Race of Champions geht Marquez aber nicht an den Start: "Ich wurde eingeladen, kann aber nicht teilnehmen, weil es zeitlich nicht passt."

Fotoquelle: Repsol

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