Honda-Pilot Marc Marquez erholte sich gut von der Augenverletzung

MotoGP 2013

— 20.11.2013

Marquez über den schwierigsten Moment seiner Karriere

Nach dem Sturz beim vorletzten Rennen der Saison 2011 stand die Zukunft von Marc Marquez auf dem Spiel - Der MotoGP-Champ erinnert sich an diese heikle Phase

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez hat in den vergangenen vier Jahren drei Weltmeistertitel gewonnen. Lediglich in der Saison 2011 musste sich der Ausnahmekönner geschlagen geben. Beim Kampf um den Moto2-WM-Titel sah es lange Zeit danach aus, als ob Stefan Bradl das Duell gegen Marquez verliert, doch dann stürzte der damalige Suter-Pilot im Freien Training zum Grand Prix von Malaysia schwer und zog sich eine komplizierte Augenverletzung zu.

Da Marquez in Sepang und Valencia zuschauen musste, fuhr Bradl dem Moto2-Titel ungefährdet entgegen. Doch für Marquez bedeutete die Verletzung mehr als nur den Verlust des Titels. Es war unklar, ob der 125er-Weltmeister von 2010 überhaupt wieder Rennen fahren kann. Lange Zeit sah Marquez doppelt. Die Netzhaut hatte sich durch den Sturz verschoben. Bei den Wintertests musste der Moto2-Vizeweltmeister von 2011 zu Beginn zuschauen, wie die Konkurrenz an Verbesserungen arbeitet.

Doch vor dem Saisonstart verbesserte sich die Situation und Marquez bestätigte mit dem Sieg beim Saisonauftakt in Katar, dass er wieder topfit ist. "Es war der schwierigste Teil meiner Karriere und der schwierigste Monat, weil ich die Ärzte meinten, dass sie nicht wissen, ob ich jemals wieder Motorrad fahren kann", erinnert sich der Honda-Werkspilot. "Als es wieder besser wurde, genossen wir das, weil man nie weiß, was passiert."

"Das änderte meine Mentalität ein bisschen. Doch ich genoss jeden Moment und die Rennen. Ich genoss das, was wir machen", betont Marquez, der 2012 überlegen die Moto2 gewann, obwohl sich die Ärzte im Winter unsicher waren: "Der Arzt sagte: 'Eventuell müssen wir operieren, die Sicht könnte danach aber womöglich nicht wieder komplett hergestellt sein. Ich denke, es reicht für das normale Leben aus, doch für das Motorradfahren oder eine besondere Tätigkeit könnte es nicht perfekt sein.'"

"Doch ich hatte sehr viel Glück. Nun habe ich wieder volle Sehkraft. Ich bin sehr stolz auf meinen Arzt, weil er gute Arbeit geleistet hat und mit die Chance zurückgab, Motorrad zu fahren", berichtet der MotoGP-Weltmeister von 2013. Was die Ärzte genau gemacht haben, um das Problem mit der verschobenen Netzhaut wieder zu beheben, weiß der Spanier nicht: "Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht genau, was gemacht wurde. Ich weiß, dass sie etwas Sehnenartiges ins Auge eingeführt haben."

Fotoquelle: Repsol

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