Mike di Meglio war bei seinen ersten Testfahren nicht richtig fit

MotoGP 2013

— 21.11.2013

Avintia: Di Meglio hofft auf baldige Vertragsunterzeichnung

Ex-125er-Weltmeister Mike di Meglio freut sich über die erfolgreichen Tests mit der FTR-Kawasaki und hofft, in der kommenden Woche den Vertrag zu unterzeichnen

Die Karriere von Mike di Meglio verlief nach der Umstellung auf Viertakt-Motoren nicht nach Plan. Sowohl in der Saison 2010 als auch 2011 fuhr der Franzose, der 2008 in der 125er-Klasse Weltmeister wurde, hinterher. Di Meglio tat sich mit den Moto2-Maschinen deutlich schwerer als mit den Zweitaktern. In der kommenden Saison wird der 25-Jährige vermutlich in der MotoGP an den Start gehen.

Bei den Nachsaisontests fuhr er für Avintia und könnte 2014 der Teamkollege von Hector Barbera sein. Doch bei den Tests in Valencia und Jerez war di Meglio nicht im vollen Besitz seiner Kräfte. Nach dem Horrorsturz beim Grand Prix von Tschechien saß er erstmals wieder auf einem Rennmotorrad. "Der Test war physisch hart, weil es drei Monate her ist, seitdem ich auf einem Motorrad saß", erklärt er gegenüber 'MotoGP.com'.

"Ich habe mich so gut es ging ausgeruht. Es war dennoch schwierig, vor allem auf einem Kurs wie Valencia, der so winklig und physisch anstrengend ist. Ich konnte nicht mehr als drei oder vier Runden fahren und bin nur kurze Stints gefahren", bedauert di Meglio, der später in Aragon einen weiteren Test absolvierte. "Ich konnte konstanter fahren und die Strecke besser studieren. Ich begann, mich richtig an ein MotoGP-Motorrad zu gewöhnen."

"Das half, um Fortschritte zu machen, was mich freute. Ich denke, dass ich deutlich besser sein kann, momentan aber noch körperlich eingeschränkt bin", berichtet der 125er-Weltmeister von 2008. Kommende Woche wird er in Jerez einen weiteren Test absolvieren. Aber auch da wird er noch nicht bei 100 Prozent körperlicher Fitness sein. Es wird aber vermutlich einfacher als in Valencia und Aragon, die um die 235 PS starke MotoGP-Maschine zu bewegen.

Avintia wird auch 2014 mit der FTR-Kawasaki an den Start gehen, die im Laufe der Saison 2013 pneumatische Ventile erhielt, um höhere Drehzahlen zu ermöglich. "Ich mag das Motorrad sehr. Ich testete es im Vorjahr in Brünn und seitdem wurde es deutlich besser", lobt di Meglio, der in der kommenden Woche den Vertrag für die Saison 2014 unterzeichnen möchte.

Fotoquelle: FGlaenzel

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