Weltmeister Marc Marquez geht als Favorit in die MotoGP-Saison 2014

MotoGP 2013

— 24.11.2013

Marquez: "Neue Ära hängt nicht nur von mir ab"

Der jüngste MotoGP-Weltmeister aller Zeiten möchte nicht von einer neuen Ära in der Königsklasse reden und betont, dass seine Konkurrenten ebenfalls recht jung sind

Honda-Werkspilot Marc Marquez hat sich in der Saison 2013 mit dem Gewinn des MotoGP-Titels zum jüngsten Weltmeister der Königsklasse gemacht. Der Spanier brach mit seiner fulminanten Debütsaison zahlreiche weitere Rekorde. Noch nie holte ein Rookie mehr Siege in seiner ersten Saison - noch nie war ein MotoGP-Pilot bei seinem ersten Sieg jünger als der Weltmeister von 2013.

"Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich mich in dieser Situation befinde, dann hätte ich vermutlich gemeint, dass derjenige verrückt ist", schaut Marquez zurück. Ende 2012 saß der damalige Moto2-Weltmeister erstmals auf der RC213V. Seitdem wurde in der HRC-Box hart gearbeitet, um den talentierten Spanier an die MotoGP-Spitze zu bringen.

"Wir haben so hart wie immer gearbeitet. Solange die Motivation hoch ist, werde ich immer alles geben und ans Limit gehen. Wir haben immer mit genauen Vorstellungen für das gekämpft, was wir wollen", berichtet der Honda-Pilot, der nicht vom Beginn einer neuen Ära sprechen möchte: "Wir haben den Titel geholt, doch der Beginn einer neuen Ära hängt nicht nur von einem Fahrer ab."

"Ich stieg in diesem Jahr auf und Pol (Espargaro; Anm. d. Red.) und Scott (Redding) sind jetzt aufgestiegen. Es kommen immer wieder neue Talente nach oben. Wenn sie da sind, möchten wir uns behaupten. Das Alter ist relativ. Als Jorge (Lorenzo) und Dani (Pedrosa) aufstiegen, hatten sie jeweils eine sehr gute Debütsaison in der MotoGP. Man kann nicht einfach sagen, dass es eine neue Ära ist, weil sie noch immer ziemlich jung sind."

Beim Nachsaisontest hatte Honda zwei unterschiedliche Maschinen für 2014 dabei. Die Japaner wirken sehr entschlossen, die leichte Dominanz aus der Saison 2013 in die neue Saison zu transportieren. "Das Gesamturteil ist sehr positiv, vor allem für Honda, weil wir gut arbeiten konnten und verschiedene Optionen probieren wollten. Am zweiten Tag erhielten wir zwei Prototypen, die geringfügig unterschiedlich waren", erklärt Marquez.

"Am dritten Tag konzentrierten wir uns auf das Motorrad, mit dem wir uns wohler fühlten. Wir probierten unterschiedliche Elektronik- und Setup-Konfigurationen und ich denke, dass wir gut gearbeitet haben, weil wir Dinge entdeckten, die wir verbessern können. Es wird die Basis sein, die wir beim Sepang-Test verwenden. Wenn HRC eine klare Richtung erkennt, werden sie sicher einige Verbesserungen erzielen", so der 20-Jährige.

Fotoquelle: Repsol

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