Herve Poncharal hat kein Problem mit den Einheitsmotoren in der Moto2

MotoGP 2013

— 25.11.2013

Poncharal lacht über Moto2-Kritik

Der Tech-3-Teamchef stellt sich hinter die mittlere Klasse im Grand-Prix-Sport und sieht in der Moto 2 eine gute Ausbildungsstätte für die MotoGP

Als die beliebten 250er-Zweitakter Ende 2009 Platz für die Moto2 machen mussten, stöhnten Traditionalisten. Im Gegensatz zu den kompromisslosen 250er-Renngeräten entfernten sich die neuen Motorräder vom Grand-Prix-Gedanken und empörten konservative Zeitgenossen auf Grund ihrer Einheitsmotoren. Doch die Fans durften sich fortan über spannende Rennen freuen, bei denen nicht nur die Top-5-Piloten Chancen auf den Sieg hatten.

Neue Zweifel gab es, als Toni Elias als erster Moto2-Weltmeister der Geschichte in die MotoGP zurückkehrte. Der Spanier, der vor seiner Moto2-Zeit bereits ein Rennen in der MotoGP gewinnen konnte, versagte bei seiner Rückkehr und fuhr mit der LCR-Honda hinter. Kritiker sahen die Schuld dafür in der Moto2. Doch Stefan Bradl und Marc Marquez ließen diese Stimmen später verstummen.

Auch Tech-3-Yamaha-Teamchef Herve Poncharal steht hinter der Moto2: "Ich habe gelacht, weil alle dagegen waren. Sie meinten, dass die Moto2 das Konzept des Grand-Prix-Sports zerstören würde und es keine Hoffnung mehr gibt, dass Fahrer auf die Königsklasse vorbereitet werden. Diese Leute kritisierten, dass ein Serienmotor zum Einsatz kommt", erklärt der Franzose, der ein eigenes Moto2-Team an den Start schickt.

"Die Show erfüllt die Zielstellung", unterstreicht Poncharal, der Bradley Smith von der Moto2 in die MotoGP holte. "Wenn ich mir anschaue, wie sich Stefan Bradl, Marc Marquez und Bradley Smith in ihren Rookie-Jahren geschlagen haben, dann kann man nicht mehr anzweifeln, dass die Moto2 eine gute Vorbereitung ist." Und auch Neuverpflichtung Pol Espargaro, der 2013 in der Moto2 Weltmeister wurde, lässt Poncheral optimistisch in die Zukunft blicken.

"Ich habe keine Zweifel, dass Pol von Beginn an schnell sein wird, wie es bei den anderen Fahrern der Fall war", betont der Tech-3-Teamchef, der immer wieder den MotoGP-Aufstieg von Smith verteidigen musste. "Viele Leute haben mich kritisiert und darüber gelacht, Bradley Smith zu verpflichten. Sie meinten, dass es ein Fehler war und er ein Niemand ist. Er hat sehr gute Leistungen gezeigt und wird in der Zukunft noch stärker sein."

Fotoquelle: Tech 3

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