Die drei dominanten Spanier drückten der Saison 2013 ihren Stempel auf

MotoGP 2013

— 25.11.2013

Warum die Topfahrer mit gebrauchten Reifen besser sind

Bradley Smith analysiert, warum die Top-3-Piloten gegen Rennende der Konkurrenz überlegen sind und welchen Anteil das Material daran hat

Jorge Lorenzo, Marc Marquez und Dani Pedrosa waren in der MotoGP-Saison 2013 nicht zu schlagen. Die drei Spanier holten 17 der 18 Siege. Lediglich Valentino Rossi konnte mit seinem Sieg in Assen die Vormachtstellung der Top-3-Piloten brechen. Besonders gegen Rennende war gegen die drei besten MotoGP-Piloten der Saison 2013 kein Kraut gewachsen. Tech-3-Pilot Bradley Smith analysiert dieses Phänomen.

Der Brite weist zuerst auf das Material hin: "Ich weiß nicht, wie sich das Werksmotorrad verhält. Ich weiß, dass sie über einige Dinge verfügen, die von Vorteil sind, wie zum Beispiel das Chassis und die Schwinge. Zudem haben sie mit Sicherheit einige Elektronik-Strategien, um das Problem zu reduzieren", erklärt Smith. "Bis ich nicht so ein Motorrad fahren konnte, kann ich die Situation nicht beurteilen."

Doch nicht nur die Motorräder haben einen Anteil an den beeindruckenden Leistungen mit gebrauchten Reifen. "Natürlich sind es die besten Fahrer der Welt. Sie haben also auch einen gewissen Anteil. Aber auch die Erfahrung spielt eine Rolle", ist sich Tech-3-Pilot Smith sicher, der 2013 seine erste MotoGP-Saison absolvierte. Der Yamaha-Pilot suchte teilweise noch nach dem Limit.

"Man muss dieses Gefühl haben, um zu spüren, dass nicht mehr geht, wenn der Reifen nachlässt. Sie hatten Highsider mit gebrauchten Reifen und wissen, wo das Limit ist. Ich suche noch danach und bin mir manchmal unsicher, ob ein gewissen Gefühl einen Sturz ankündigt oder es noch schneller geht. Ich muss noch lernen, wie sehr ich das Hinterrad durchdrehen lassen kann, ohne dass es zu einem Sturz führt", schildert Smith. "Das wissen die Spitzenfahrer ziemlich genau."

Natürlich beeinflusst auch die Setuparbeit an einem Rennwochenende das Tempo gegen Rennende. "Sie wissen auch, wie sie das Motorrad fürs Rennen vorbereiten müssen und lassen sich nicht auf Dinge ein, mit denen man nur fünf Runden schnell fahren kann. Es sind solch kleine Details, durch die es sich summiert", bemerkt Smith. "Mit neuen Reifen zögert keiner der Fahrer. Die Probleme treten erst auf, wenn die Reifen nachlassen. Dann zögern die anderen Fahrer. Die Spitzenfahrer zögern nicht. Sie wissen, wie weit sie gehen können."

Fotoquelle: FGlaenzel

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.