Bradley Smith steigerte seine Leistungen zum Ende der Saison

MotoGP 2013

— 26.11.2013

Smith: Kritiker wird es immer geben

Bradley Smith spricht über die Kritiker, die den MotoGP-Aufstieg in Frage stellten und hofft, dass er sich im Winter einige Szenen der Saison anschauen kann

Nachdem Bradley Smith in der Saison 2011 in die Moto2 aufstieg und mit dem Tech-3-Team drei Podestplätze holte, war Teamchef Herve Poncharal vom Talent des jungen Briten überzeugt. Poncharal wollte Smith direkt in die MotoGP holen, doch der Brite wollte noch ein Jahr in der Moto2 fahren und um den Titel kämpfen. Doch 2012 sollte nicht das Jahr von Tech 3 in der Moto2 werden. Kalex und Suter dominierten die Saison und Smith beendete die Saison als WM-Neunter.

Smith stand bei keinem der 17 Rennen auf dem Podium. Dennoch stieg er in die MotoGP auf. Die Stimmen, die behaupteten, der dreimalige Grand-Prix-Sieger hätte den Platz in der Königsklasse nicht verdient, mehrten sich. Doch in der Saison 2013 konnte sich Smith mit soliden Leistungen gut in Szene setzen. "Ich bin mir nicht sicher, ob man jemals alle Kritiker verstummen lassen kann", lässt er im Gespräch mit 'MotoGP.com' offen.

"Es wird immer Leute geben, die einen nicht leiden können und in Frage stellen. Das ist nichts Neues. Das ist überall so: im Motorsport, bei einem Bürojob, bei Berühmtheiten, Komikern... überall!", vergleicht der Tech-3-Pilot, der in der kommenden Saison mit Pol Espargaro einen neuen Teamkollegen erhält. Auf die Kritiker hört er nach wie vor nicht. "Das einzig Negative ist, wenn man sich davon beeinflussen lässt und die Performance leidet. Doch ich denke, dass ich die Meinung einige Leute ändern konnte."

In der kommenden Saison möchte Smith erster Verfolger der Werksmaschinen an der Spitze sein. Um das zu realisieren, hat sich der Brite vorgenommen, im Winter die Saison noch einmal zu analysieren. "In diesem Jahr konnte ich nicht viele Videos ansehen, doch es wäre schön, einige Szenen von mir und den Yamaha-Piloten zu sehen", erklärt er. "Mich interessiert, wie sie gefahren sind. Die Aufnahmen helfen mir, meinen Fahrstil zu verbessern."

"Man kann viel von den Videos lernen: was man in den Rennen erwarten kann, wie es sich entwickelt, welche Rundenzeiten gefahren werden und so weiter. Das Qualifying und die ersten fünf Runden im Rennen sind entscheidend. Ich glaube, man kann viel von den Aufnahmen lernen", bemerkt der Yamaha-Pilot, der die Saison als WM-Zehnter abschloss. "Man muss immer seine Hausaufgaben erledigen!"

Fotoquelle: Tech 3

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