Cal Crutchlow macht sich mit seinen Aussagen nicht überall beliebt

MotoGP 2013

— 28.11.2013

Crutchlow: "Habe immer die Wahrheit gesagt"

Ducati-Werkspilot Cal Crutchlow ist für seine große Klappe bekannt und möchte auch in Zukunft kein Blatt vor den Mund nehmen

Während in den meisten Sportarten die Aussagen von Spitzensportlern nicht mehr weit von der PR-Sprache der Presseverantwortlichen entfernt ist, dürfen sich die MotoGP-Fans noch über emotionale und ehrliche Antworten freuen. Vor allem Cal Crutchlow begeistert die Fans mit ungeschönten Aussagen. Wenn der Brite etwas nicht mag, dann teilt er das der Welt auch offen mit. Natürlich kommt das nicht bei allen gut an.

"Während meiner Karriere habe ich immer die Wahrheit gesagt. Ich lüge die Leute nicht an. Wenn es das ist, was ich denke, dann sage ich es auch. Manchmal wollen das die Leute aber nicht hören", erklärt er den Kollegen von 'Crash.net'. "Manche Leute wollen keine anderen Meinungen hören." Besonders die Spezifikation der Tech-3-Yamaha verärgerte Crutchlow zu Saisonbeginn. Als er die geforderten Updates erhielt und damit nicht schneller war, verstummte die Kritik allerdings ziemlich schnell.

Crutchlow polarisiert mit seinen Aussagen. "Ich respektiere die Meinungen anderer Leute, besonders die von Fans, doch ich würde mir wünschen, dass sie besser informiert wären. Man sollte keine Urteile fällen, weil man etwas im Fernsehen aufgeschnappt hat", schimpft der ehemalige Tech-3-Pilot. "Sofern man nicht im Team arbeitet, ist es schwierig, die wahre Geschichte über Ducati oder etwas anderes zu wissen. Man sollte versuchen, offen zu sein."

"Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Das Interesse an der MotoGP ist groß und die Unterstützung, die ich von der Mehrheit erhalte, ist fantastisch. Ich bin sehr dankbar dafür", bemerkt er. "An Orten wie Silverstone war es in diesem Jahr unglaublich. Als ich vor einigen Jahren in der Superbike-Startaufstellung stand, dachte ich, dass es nicht besser werden kann. Ich hätte nie mit der Beachtung gerechnet, die ich in diesem Jahr in Silverstone erhielt."

Wie im vergangenen Jahr stürzte Crutchlow beim Rennwochenende in der Heimat schwer und kämpfte mit Schmerzen. "Auch wenn es katastrophal lief, trugen alle die T-Shirts und hatten die Flaggen dabei. Ich gab mein Bestes, um alle Autogrammwünsche zu erfüllen. Ich liebe es, die Kinder zu sehen. Als Kind war ich mit meinem Vater bei einem Motocross-Rennen und erhielt Autogramme von Leuten wie Rob Mac. Ich weiß, wie es sich anfühlt", schildert er.

Ob die Fans dem charismatischen Briten auch in der kommenden Saison treu bleiben, wird sich nach den ersten Rennen der Saison herausstellen. "Die Unterstützung, die ich in diesem Jahr genießen durfte, ist unglaublich gewachsen. Hoffentlich unterstützen mich diese Leute im kommenden Jahr bei meinem neuen Abenteuer bei Ducati weiterhin", so der WM-Fünfte der abgelaufenen MotoGP-Saison.

Fotoquelle: Tech 3

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