Aleix Espargaro hofft auf das technische Verständnis von Colin Edwards

MotoGP 2013

— 30.11.2013

Aleix Espargaro möchte von Edwards' Erfahrung profitieren

In der neuen Saison wartet viel Entwicklungsarbeit auf Forward: Aleix Espargaro und Colin Edwards müssen die neue FTR-Yamaha konkurrenzfähig machen

Nach zwei Jahren als Claiming-Rule-Team macht Forward in der neuen Saison einen Schritt nach vorne. Nachdem man 2012 mit der Suter-BMW auf der Stelle trat und 2013 mit der FTR-Kawasaki immerhin den Vizetitel in der CRT-Wertung holen konnte, wird das Team in der Saison 2014 auf die Kombination aus FTR-Chassis und Yamaha-Motor setzen. Verglichen mit dem Kawasaki-Superbike-Motor leitet der M1-Motor deutlich mehr Pferdestärken ans Hinterrad weiter.

Zudem verfügt man mit CRT-Champ Aleix Espargaro und Routinier Colin Edwards über eine schlagkräftige Fahrerpaarung. Espargaro verzichtete für seinen Wechsel zu Forward auf viel Geld. Um sich aus dem Vertrag bei Aspar herauszukaufen, investierte er seine Prämie, die er für den Gewinn der CRT-Wertung bekam. Teamkollege Edwards musste lange um den Platz im Team bangen, erhielt aber schlussendlich eine weitere Chance.

Seit der Saison 2003 geht Edwards in der MotoGP an den Start. Von 2005 bis 2011 saß der "Texas Tornado" auf einer Yamaha M1 und sammelte viele Erfahrungen mit dem Reihenvierzylinder-Bike. Laut Espargaro ist es ein Vorteil, den Superbike-Weltmeister von 2000 und 2002 im Team zu haben: "Es ist mir ein Vergnügen, Colin im Team zu haben, weil es ein brandneues Projekt ist und viele Änderungen am Motorrad nötig sein werden", bemerkt der Spanier gegenüber 'MotoGP.com'.

"Colin hat sehr viel Erfahrung. Ich glaube, dass er ein paar andere Sichtweisen als ich haben wird. Er ist ein sehr feinfühliger und sensibler Fahrer, wenn es um Änderungen am Motorrad geht. Er hat bereits mit FTR, Magneti Marelli und Yamaha jahrelang gearbeitet und ist der perfekte Fahrer", begrüßt der CRT-Meister der beiden vergangenen Jahre. "Ich denke, dass wir zusammen sehr gut harmonieren werden."

Mit der FTR-Yamaha möchte Espargaro die Ergebnisse der vergangenen Saison toppen und näher an den Werks-Prototypen dran sein: "Sicher wird es Möglichkeiten geben, die Lücke zu schließen. Bei den beiden ersten Tests waren wir schneller als mit der Aprilia. Dieses Motorrad hat viel mehr Potenzial. Natürlich müssen wir noch arbeiten, doch das Ziel ist es, in den Rennen näher an der Spitze zu sein, als ich es mit der CRT-Maschine war."

Fotoquelle: FGlaenzel

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