Wird LCR ab der Saison 2015 mit zwei Fahrern in der MotoGP vertreten sein?

MotoGP 2013

— 01.12.2013

LCR: Zweiter Fahrer für 2015 erneut ein Thema

Trotz der gescheiterten Verhandlungen mit Honda und Nicky Hayden gibt Lucio Cecchinello nicht auf und möchte das Vorhaben 2015 realisieren

Es ist kein Geheimnis, dass sich LCR-Teamchef Lucio Cecchinello für sein Team einen zweiten Fahrer wünscht. Seit der Saison 2006 geht Cecchinello in der MotoGP an den Start. Mit Casey Stoner begann vor die MotoGP-Ära des Teams. Carlos Checa, Randy de Puniet und Toni Elias traten die Nachfolge des späteren Weltmeisters an. Seit der Saison 2012 sitzt Ex-Moto2-Weltmeister Stefan Bradl auf der Satelliten-Honda.

Der Deutsche wird auch in der kommenden Saison für Cecchinello fahren. Beinahe hätte der Deutsche für die Saison 2014 einen Teamkollegen erhalten. Cecchinello zeigte lange Zeit Interesse an einem Production-Racer von Honda. Als möglicher Fahrer wurde Nicky Hayden gehandelt. Doch dazu kam es nicht, weil das Budget nicht ausreichte, um neben Bradls Prototyp ein zweites Motorrad einzusetzen.

"Wir haben in diesem Jahr mit Nicky und Honda gesprochen", bestätigt Cecchinello gegenüber 'MotoGP.com'. "Wir sprachen aber nicht direkt mit Honda-USA, weil sie sich mit HRC in Verbindung setzten. Honda-USA kommunizierte über HRC mit uns. Sicher wäre es ein Traum gewesen, das Programm zu realisieren, doch die Realität ist, dass wir für einen richtigen Plan ein gewisses Budget benötigen."

"Wir konnten mehr oder weniger die Hälfte des benötigten Budgets durch HRC und Honda-USA auftreiben. Für die andere Hälfte haben wir Gespräche mit potenziellen und bestehenden Sponsoren geführt. Leider haben sie unsere Vorschläge nicht akzeptiert. Wir mussten es also verschieben. Ich sage bewusst verschieben, weil es unser nächstes Ziel sein wird, ein Zwei-Mann-Team zu haben", erklärt der LCR-Teamchef.

"Das möchten wir in der Saison 2015 realisieren, doch das hängt von den Sponsoren ab", bemerkt der Italiener, der unter der wirtschaftlichen Lage leidet: "Die Realität ist, dass die Sponsoren-Branche noch immer von der Wirtschaftskrise betroffen ist. Wir müssen uns glücklich schätzen, einen Fahrer in der MotoGP, der Königsklasse, mit einer Werksmaschine ausrüsten zu können, mit dem wir Podestplätze anvisieren. Wir arbeiten weiterhin daran, einen zweiten Fahrer zu verpflichten, doch ich mache mich nicht verrückt oder bin enttäuscht, wenn es am Ende nicht klappt."

Fotoquelle: FGlaenzel

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