MotoGP oder BSB? Michael Laverty weiß noch nicht sicher, wo er 2014 fahren wird

MotoGP 2013

— 06.12.2013

Michael Laverty: Zukunft bei PBM, aber wo?

Michael Laverty wird 2014 für Paul Bird fahren, noch ist der MotoGP-Einsatz aber nicht fix - Superbike-Test in der kommenden Woche

Nach einer schwierigen Debüt-Saison in der MotoGP hängt die Zukunft von Michael Laverty derzeit in der Schwebe. Trotz eines bestehendes Vertrages mit Paul Bird ist noch nicht völlig sicher, ob Laverty auch 2014 in der MotoGP fahren wird. Der Brite selbst bewerte die Wahrscheinlichkeit mit 95 Prozent, hat für den Fall der Fälle aber schon einen Plan B und wird in der kommenden Woche in Spanien eine Kawasaki testen, die Paul-Bird-Motorsports (PBM) in der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) einsetzt.

"Als Paul mir sagte, dass die Möglichkeit besteht, dass wir nicht in der GP bleiben, war ich besorgt auf der Strecke zu bleiben, denn die besten BSB-Motorräder waren schon vergeben und ich hatte einige gute Angebote ausgeschlagen, um in der GP zu bleiben", so Laverty gegenüber 'Bikesportnews'. Doch der Teamchef lies seinen Fahrer nicht im Stich. "Paul sagte aber, dass er sich um mich kümmern und ein drittes Motorrad in der BSB einsetzen wird." PBM zählt zu den Spitzenteams der BSB.

In der nächsten Woche nimmt Laverty nun erstmals Tuchfühlung mit dem ihm unbekannten Motorrad auf. "Ich bin die Kawasaki noch nie gefahren, daher bin ich darauf gespannt. Auf diese Weise kann ich die Kawasaki kennenlernen, für den Fall, dass der MotoGP-Deal platzen sollte. Ich werde so oder so für PBM fahren."

Die Zukunft des PBM-Teams in der MotoGP hängt derzeit vor allem von Aprilia ab. Teamchef Bird hatte von den Italienern mehr Unterstützung gefordert, nachdem die übrigen Kundenteams von Aprilia im nächsten Jahr zu anderen Herstellern wechseln. PBM hatte in dieser Saison eine ART sowie eigenes Chassis eingesetzt, welches von einen Aprilia-Motor angetrieben wurde.

Doch vor allem der PBM-Eigenbau war in dieser Saison kaum konkurrenzfähig, was den Teamchef offensichtlich ins Grübeln brachte. "Wir haben Mitte des Jahres ein wenig stagniert. Ich denke, Paul hat seinen Glauben an das PBM-Projekt verloren", sagt Laverty. "Er meinte, wenn wir nicht das Material zur Verfügung haben, mit dem wir einen Schritt nach vorne machen können, verlassen wir die MotoGP."

Allerdings hatte sich die PBM beim Nachsaison-Test in Valencia deutlich verbessert gezeigt. Laverty, der in der Schlussphase der Saison nach dem Weggang von Yonny Hernandez auf die ART gewechselt war, fuhr dort eine Sekunde schneller. Dies sei auch ein Verdienst von Damian Cudlin, der die PBM von Laverty übernommen hatte. "Damian hatte die Aufgabe, uns eine zweite Perspektive zur PBM zu geben", erklärt Laverty gegenüber 'motogp.com'. "Es war gut, weil 'Damo' mich bei vielen Dingen unterstützte, die ich zuvor bemerkte und konnte auch einen guten Eindruck aus seiner Sicht vermitteln."

Fotoquelle: FGlaenzel

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