Jorge Lorenzo und Valentino Rossi möchten für Yamaha den Titel holen

MotoGP 2014

— 17.01.2014

Lorenzo und Rossi enthüllen neue Arbeitsgeräte

Vizeweltmeister Jorge Lorenzo und Teamkollege Valentino Rossi zeigen in Indonesien die neuen Farben des 2014er-Modells

Das Yamaha-Werksteam hat in Jakarta die neuen Farben für die Saison 2014 präsentiert. Vor etwa 5.000 Gästen enthüllten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi ihre Maschinen für die anstehende MotoGP-Saison. Yamaha war damit der erste Hersteller, der sein 2014er-Modell vorstellt. Das Publikum bestand zum Großteil aus Mitarbeitern der indonesischen Yamaha-Niederlassungen.

Optisch hat sich bei den Yamaha-Werksmaschinen im Vergleich zur vergangenen Saison nicht viel getan. Wie im Vorjahr fehlt Yamaha im Gegensatz zur Konkurrenz von Honda (Haupstponsor Repsol) und Ducati (Hauptsponsor Philip Morris) ein großer Sponsor. Weiß dominiert bei der diesjährigen Lackierung und ist deutlich präsenter als das traditionelle Yamaha-Blau.

"Voller Ungeduld warten wir nun auf den Sepang-Test in zwei Wochen, wo unser Angriff auf die Saison 2014 so richtig losgehen wird", sagt Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis. "Ich mag das neue Bike. Es sieht elegant aus, weil mehr Weiß dran ist. Es geht aber natürlich nicht nur um das Äußere. Ich bin schon gespannt, etwas mehr über die inneren Werte der Maschine beim Test in Sepang herauszubekommen", freut sich Lorenzo.

Lorenzo scherzt: Gewicht ab- und zugenommen

"Meine Erwartungen für dieses Jahr sind sehr hoch. Ich habe mir im Winter die Metallplatten aus der Schulter operieren lassen, bin also etwas leichter geworden. Gleichzeitig bin ich über Weihnachten etwas dicker geworden", scherzt der Spanier. "Ich werde mir noch ein paar Kilos abtrainieren. Ich will genauso stark in die Saison starten wie im Vorjahr und sofort wieder auf dem Podest stehen. Das wird wichtig sein, um Selbstvertrauen zu bekommen und den Schwung mit durch die Saison zu nehmen."

"Unsere Gegner werden stark sein. Wenn wir uns aber in einigen Bereichen verbessert haben, dann sollten wir gute Chancen haben, den Titel wieder zu holen", platziert Lorenzo schon jetzt eine Kampfansage in Richtung Honda und Co. Zu den Gerüchten über einen möglichen Wechsel 2015 zu Ducati sagt er: "Wenn man schnell ist und Rennen gewinnt, ist es normal, dass all die großen Werke einen wollen. Es stimmt aber nicht, dass ich einen Vertrag bei einem anderen Hersteller unterschrieben habe. Ich will baldmöglichst über eine Vertragsverlängerung bei Yamaha sprechen. Mein Traum ist es, meine Karriere mal als Yamaha.Fahrer zu beenden. Wenn unser Bike dieses Jahr noch besser ist, dann wird es alles leichter."

"Es wird auch für mich ein wichtiges Jahr", sagt Superstar Valentino Rossi. "Das neue Bike ist schön, so elegant mit mehr Weiß. Es ist sehr im Stil von Yamaha - das mag ich. Die Erwartungen für die bevorstehende Saison sind hoch", so der Italiener. "Mein Ziel ist, besser als im vergangenen Jahr abzuschneiden. Ich will an jedem Wochenende um das Podest kämpfen. Ich bin sicher, dass unser Bike konkurrenzfähig sein wird. Schon 2013 war es gut und die Ingenieure haben es im Jahresverlauf gut weiterentwickelt. Ich erwarte viel von der M1 und nbn sicher, dass es dieses Jahr noch besser wird."

Startnummern der Stars bleiben gleich

Sowohl Lorenzo als Vizeweltmeister als auch Rossi als WM-Vierter behalten ihre gewohnten Startnummern. Lorenzo tritt wie in den beiden vergangenen Jahren mit der Startnummer 99 an, während sein italienischer Teamkollege auf die 46 setzt. Unverändert bleiben auch die farblichen Akzente der beiden Ausnahmekönner: Lorenzo setzt weiterhin auf rote Elemente, während Rossi beim bekannten Gelb bleibt.

Technisch hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison auf den ersten Blick ebenfalls wenig getan. Die 2014er-Spezifikation unterscheidet sich nur geringfügig vom Vorgängermodell, das immerhin neun Saisonsiege ermöglichte. Durch das neue Reglement wurden Änderungen am Motor nötig, um trotz des geänderten Benzin-Limits über die Renndistanz zu kommen. Da Yamaha nach wie vor auf eine eigene Software setzt, müssen Lorenzo und Rossi mit 20 anstatt 21 Litern auskommen.

Fotoquelle: Yamaha

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