Chaz Davies kennt die Ducati Desmosedici von seinem Gastspiel aus der Saison 2007

MotoGP 2014

— 20.01.2014

Davies darf MotoGP-Ducati testen

Superbike-Pilot Chaz Davies hat bei seinem Wechsel zu Ducati drei MotoGP-Tests pro Saison vereinbart und liebäugelt mit der Königsklasse

Ducati-Werkspilot Chaz Davies geht in der Saison 2014 mit einer 1199 Panigale R in der Superbike-Weltmeisterschaft an den Start. Es wird die dritte volle Saison in der Serie werden. 2012 stieg Davies als amtierender Supersport-Weltmeister zu den Superbikes auf und saß auf einer Aprilia RSV4. In der vergangenen Saison wechselte er ins BMW-Team und fuhr neben Marco Melandri eine S1000RR. Durch den Rückzug der Münchner musste sich der Brite ein neues Team suchen.

Bei Ducati erhielt Davies einen Zweijahres-Vertrag. Zusammen mit Davide Giugliano soll er die Panigale an die Spitze bringen. Das Alstare-Team mit Ayrton Badovini und Carlos Checa scheiterte in der vergangenen Saison und beendete die Zusammenarbeit mit Ducati bereits nach einem Jahr. Davies geht dennoch optimistisch in die neue Saison und ist mit der bisherigen Testarbeit zufrieden.

Sollte Davies das Superbike aus Bologna an die Spitze bringen, wäre er ein möglicher Kandidat für die MotoGP. Zwischen 2002 und 2006 war er bereits ein Teil des MotoGP-Fahrerlagers. Durchschnittliches Material verhinderte aber bei den 125ern und den 250ern bessere Ergebnisse. Bei 55 250er-Starts sammelte Davies 119 Punkte. Ein fünfter Platz beim Saisonfinale 2004 war das beste Ergebnis.

2007 saß Davies erstmals auf einer MotoGP-Maschine. Im Alter von 20 Jahren fuhr er eine Ducati Desmosedici und ersetzte Alex Hofmann, der sich in Laguna Seca verletzte. Davies ging auch auf Phillip Island und in Sepang an den Start, verpasste aber die Punkteränge. "Hoffentlich kann ich eines Tages zurückkehren", wird er von 'Crash.net' zitiert. "Ich hatte bereits vor einigen Jahren Kontakt zu Ducati in der MotoGP."

"Ich habe in meinem Vertrag drei Tests pro Jahr mit der Ducati-MotoGP-Maschine vereinbart", bemerkt Davies, der aber konkurrenzfähiges Material voraussetzt. "Wenn ich eine richtig gute Chance MotoGP erhalte, würde ich es sicher nicht ablehnen, weil die Show richtig gut ist. Ich war bereits im MotoGP-Paddock. Doch man muss das richtige Umfeld, das richtige Team und die richtigen Leute um sich herum haben, weil die Saison sonst sehr lang werden kann."

Durch den Werksvertrag mit Ducati stehen die Vorzeichen für eine Rückkehr in die MotoGP gut. "Man kann sich nie sicher sein. Es ist momentan noch zwei Jahre entfernt. Doch die Tests sind Vertragsgegenstand. Alles ist möglich. Ich bin gespannt, mein Feedback abzugeben", berichtet der ehemalige Supersport-Weltmeister.

Fotoquelle: D'Antin

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